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Der Fahrradunfall.

 

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Thema: "Der Fahrradunfall"

 

Ich muss gestehen, dass ich schon jahrelang kein Fahrrad mehr gefahren bin. Ich bin eigentlich immer sehr gerne zu Fuß unterwegs und erledige möglichst alles so auf diesem Wege, wenn es machbar ist.

 

Nun hatte ich vor Kurzem aber die Idee, doch einmal wieder Fahrrad zu fahren, und wollte dieses Projekt mit einer Probefahrt auf einem geliehenen Fahrrad im Hinterhof starten.

 

Mein Freund Gid fragte mich gerade noch, ob denn alles überhaupt auf mich richtig eingestellt sei, da hatte ich mich schon auf den Fahrradsattel gesetzt und wollte losfahren. Ich kam exakt ca. einen halben Meter und kippte dann sang- und klanglos seitlich um.

 

Nachdem ich mich endlich von dem ganzen Fahrrad um mich herum befreit hatte und mit kaputten Knien wieder aufrecht stand, war ich zunächst völlig geschockt und konnte mir überhaupt nicht erklären, was da gerade passiert war. Ich brach das Projekt kurzerhand ab, um erst einmal nach Hause zu gehen, meine Knie zu versorgen und das gerade Passierte zu analysieren.

 

Letztendlich stellte sich heraus, dass verschiedene Faktoren zu dem „Unfall“ geführt hatten. Zunächst bin ich nach langer, fahrradloser Zeit völlig unvorbereitet, ungeübt und ohne zu überlegen auf das Fahrrad gegangen. Ich dach-te, ich setze mich da einfach drauf und fahre ganz normal los.

 

Die nächsten gravierenden und wirklich schon fahrlässigen Fehler waren, dass weder das Lenkrad noch die Sat-telhöhe (nämlich viel zu hoch) richtig eingestellt waren, und ich so gar keinen Fußkontakt zum Boden hatte. Viel schlimmer war noch, dass ich eine völlig ungeeignete Hose anhatte, mit der man eigentlich überall nur hängen bleiben konnte.

 

On Top kam hinzu, dass das geliehene Fahrrad Besonderheiten hatte, von denen ich nichts wusste, nämlich zum einen ein für mich völlig ungewohntes Fahrradlenkrad mit Federung, und zum anderen hatte es keine Rücktritt-bremse.

 

Wenn man das alles zusammennimmt, dann kann man sich sehr gut vorstellen, was da passiert ist:

 

Ich setze mich auf den Fahrradsattel, das Fahrrad rollt nach vorne, auf einmal federt das Lenkrad völlig unvor-bereitet nach, und ich möchte anhalten. Die Rücktrittbremse geht nicht (weil nicht vorhanden), ich komme mit dem Fuß nicht auf den Boden, möchte absteigen, bleibe aber dann auch noch mit der Hose am Sattel hängen. Und das alles innerhalb weniger Sekunden.

 

Ich war in dem Moment wirklich darüber geschockt, wie schnell so etwas passieren kann und vor allem auch noch aus eigener Dummheit heraus. Dann ist mir zusätzlich ganz schnell klar geworden, was für ein Riesenglück ich wirklich gehabt habe, denn ich hätte mir weitaus schlimmere Verletzungen zuziehen können als die paar kleinen Blessuren und blauen Flecken.

 

Auf jeden Fall war mir das eine Lehre, und ich werde zukünftig solche Aktionen vorsichtiger und überlegter ange-

hen. Allerdings werde ich das Fahrradfahren wohl doch erst einmal sein lassen. ^^

 

 04.12.17 ©Zarahzeta2017

 

 

 

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