Klangwelt

- akustische Kreativität -

von Zarahzeta

Zarahzeta® ist ein eingetragenes Markenzeichen.

 

 

 

 

Experimente mit Geräuschen, Tönen & Klängen

  

 

Ich experimentiere mit Geräuschen, Musikinstrumenten und Stimmen herum und erzeuge viele kleine Puzzleteile, die ich dann verfremdet oder unverfremdet in verschiedener Form wieder zusammenfüge, bis ein Rhythmus, eine Melodie oder gar ein ganzes Lied daraus entsteht. Ausgehend von einem gewissen emotionalen Grundrauschen (man kann es auch Bauchgefühl nennen) entwickle ich daraus neue Klangkompositionen. Dabei bin ich nicht auf bestimmte Musikrichtungen fixiert, sondern probiere unterschiedliche Stile aus.

 

Es geht mir in erster Linie darum, eine ganz bestimmte Stimmung zu erzeugen, um damit andere Projekte von mir in einer ganz bestimmten Art und Weise akustisch zu unterstützen. Die Herausforderung liegt darin, dass mir hierfür nur sehr wenige technische Mittel zur Verfügung stehen.

 

Die beiden nachfolgenden Klangprojekte sind ein gutes Beispiel dafür, wie und warum ich so etwas umsetze:

 

„Industrial descent“:


Alles von Grund auf komplett selbstgemacht – ohne Beatmaschinen, Instrumente oder Samples, nur mit meiner eigenen Stimme. Das Lied wurde einzig und allein am Computer generiert und zusammengefügt. (Daher auch der Songtitel!)

 

Quelle: www.soundcloud.com

 

 

Dieses Klangprojekt ist aufgrund dieses Videos entstanden, in dem zu sehen ist, wie eine Person an einem Industrieschornstein herumklettert: 


(YouTube-Video)

 

 

Ich hatte überlegt, was für eine akustische Unterstützung dazu passen könnte, und fing an, mit meiner Stimme herumzuexperimentieren und Geräusche aufzunehmen. Da ich eine Art Rhythmus haben wollte, probierte ich dann am Computer mit diesen Audioschnipseln herum, indem ich sie einzeln verfremdete, teilweise neu zusammensetzte und daraus verschiedene Tonspuren erzeugte, die ich dann wiederum neu übereinander gelegt hatte.

 

Ich war fasziniert davon, was man aus einem einzigen Ton herausholen kann, und hatte nun die Idee, einen ganzen Song entstehen zu lassen.

 

Da ich, wie bereits erwähnt, nur einzelne Töne und minimalste technische Hilfsmittel hatte, um eigene Tonspuren herzustellen, hat es allerdings mehrere Wochen gedauert, bis „Industrial Descent“ fertig war.

 

Mal ganz abgesehen davon, unter den vorgenannten Voraussetzungen überhaupt einen stimmigen Song mit einer Art Einleitung, Hauptteil, möglichem Tonrefrain, etwaiger Melodie und Schluss zu kreieren, hatte ich die größten Schwierigkeiten mit dem Timing und einigen Übersteuerungen aufgrund von Tonüberlagerungen.

 

Aber es ist echt erstaunlich, was am Ende schließlich doch dabei herausgekommen ist, und ich bin wirklich zufrie-den damit. Ich finde jedenfalls, dass das Intro sehr gut zum Videoausschnitt passt und der Song insgesamt sehr passend die von mir angestrebte kraftvolle, industrielle und leicht bedrohliche Stimmung wiedergibt und sogar auch noch eine kleine Melodie erkennen lässt.

 

Das nächste Klangprojekt „Ghosthunter Industrial“ (industrial) ist genauso entstanden:

 

 

 

GHOSTHUNTER INDUSTRIAL - industrial music

 

Quelle: www.soundcloud.com

Ich hatte das rechte Video mit Infrarot-Nachtaufnahme fertig und wollte damit eine Art Geisterjagd darstellen. Dazu stellte ich mir eine bedroh-liche, schwere, schleppende Musikuntermalung vor. Also fing ich wie-der an, mit meinen eigenen Audioschnipseln und Tonspuren zu ex-perimentieren. So entstand nach langer, mühevoller Arbeit der Song „Ghosthunter Industrial“, der, wie ich finde, ebenfalls richtig gut zu dem Video passt und eine gespenstische Atmosphäre unterstreicht. 


(YouTube-Video)

 

Die meisten meiner „Visuellen Projekten“ untermale ich übrigens in irgendeiner Form akustisch. Weitere Beispiele kannst Du hier finden.

 

L.G. Zarahzeta

 

 

 

P.S.: Ich bin gerade dabei, ein neues Video-/Audioprojekt zu erstellen, welches ich dann hoffentlich in Kürze vor-stellen kann.

 

04.07.17 ©Zarahzeta2017

 

 

 

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