Achtung Amt! - Ämterwelt ;)

 

Alternativkunst aus Kiel von Zarahzeta®

Zarahzeta® ist mein Künstlername und ein eingetragenes Markenzeichen

Kreativkunst und Kommunikationskunst von Zarahzeta Aus Kiel

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Achtung Amt! - Ämterwelt

Ampelanlage mit Kamera vor blauem Himmel

 

 

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Übersicht

Polizeiwagen im HIntergrund als Symbol für Achtung Amt
Zarahzetas Ämterwelt mit Verbotsschilder

 

 

 

 

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Erlebnisberichte aus der Welt der Ämter, Bürokratie, Paragraphenwahn ... Ordnung muss schließlich sein! Wer kennt es nicht! Und es kann schon lustig, skurril und interessant, irrsinnig, bizarr und/oder erschreckend sein.

 

Der Irrsinn nimmt immer mehr zu, und es ist doch schon mehr als erstaunlich, was man inzwischen so alles auf oder mit einem Amt erleben kann. ;)

 

Dabei scheinen mittlerweile Unlogik, Fehlplanungen bzw. Fehlentscheidungen und Bürokratiewahnsinn leider gang und gäbe zu sein, und die eine oder andere Maßnahme grenzt schon an Willkür, wenn nicht sogar Schikane.

 

Ich berichte hier von eigenen Erfahrungen und Beobachtungen mit einem lachenden, aber auch mit einem weinen-den Auge, denn nicht selten sind die Konsequenzen aus so manchen chaotischen und unvermögenden Amtshand-lungen mehr als unlustig.

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Aktuelles

Planloses Stadtplanungsamt, Update 06.01.20

Enge Straße und zugeparkte Auffahrt durch Fehlplanung

Begründet wurde der seinerzeitige Straßenumbau (Verengung der Fahrbahn und Vergrößerung des Bürgersteiges und Fahr-radweges) mit einer Verschönerung und Verbesserung der Wohnqualität. Ganz abgesehen davon, dass es nach wie vor kaum Anwohner in dem besagten Bereich gibt, hat sich nichts verbessert, sondern eher verschlimmert.

 

Nun sind über drei Jahre nach meinem Bericht vergangen, und man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass es in dieser klei-nen Seitenstraße mindestens einmal am Tag ein Hupkonzert nebst kleiner Staubildung gibt, da sich wieder einmal zwei nicht einigen können, wer nun Platz macht. Gerade vor ein paar Tagen ist deswegen ein Krankenwagen mit Blaulicht nur mit Verzögerung durchgekommen.

 

Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, ist die Auffahrt zu einem Garagenhof in der streckenweise nur noch einspurig befahrbaren Straße (und es handelt sich nicht um eine Einbahnstraße!) täglich durch dort gegen-über falsch geparkte Autos erschwert und mit einem größeren Fahrzeug manchmal gar nicht mehr möglich.

 

Für die Stadt ist der Fall einfach, da sie in dem Bereich ein absolutes Halteverbot eingerichtet hat und somit die Schuld bei den Falschparkern liegt. Die Abhilfe der Stadt umfasst nach wie vor mehrfach am Tage fleißiges Knöll-chenschreiben, was ihr selber vielleicht hilft, aber nicht den betroffenen Anwohnern, die zusehen können, wie sie mit ihren Autos von dem bzw. auf das Garagengrundstück kommen können.

 

Des Weiteren scheint die Stadt außer Acht zu lassen, dass aufgrund ihrer eigenen Maßnahme der Straßenveren-gung zig damals noch vorhandene Parkplätze weggefallen sind und somit der Parkplatzmangel überhaupt erst ent-standen ist.

 

Leider kann ich dieser Angelegenheit kein Fünkchen an Humor mehr abgewinnen und werde dieses Thema nun-mehr einfach als weiteres Beispiel für Fehlplanung abheften.

 06.01.20 ©Zarahzeta2020

 

 

(zur Vorgeschichte)

 

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Der neue Personalausweis

Zarahzetas Ämterwelt mit Buchstabensalat
Achtung Amt - Ämterwelt!

Ich musste vor Kurzem einen neuen Personalausweis bean-tragen. Also hatte ich mir online einen Termin bestellt, damit ich nicht warten muss, und bin dann zum vereinbarten Termin im Rathaus erschienen. ...

 

Dort wurde ich in das „Erste Zimmer“ geschickt, wo ich eine mit „T“ gekennzeichnete Nummer bekam. Immerhin: Nach unge-fähr fünfzehn Minuten wurde meine Nummer aufgerufen. Die freundliche Dame von der Stadt nahm alle Daten auf und wollte dann meine Geburtsurkunde (?) sehen.

 

Das war mir bis dahin unbekannt und ist auch nirgendwo als er-forderliche Unterlage für die Beantragung eines neuen Passes aufgeführt gewesen. Außerdem hatte sie doch mei-nen „alten“ Personalausweis. Sie erklärte mir, dass sei jetzt neu. So wolle man überprüfen, ob nicht aus Versehen ein Zweitname fehlt oder der Name falsch geschrieben ist. (??) Da hatte ich mir überlegt, wie solch ein Fall zustan-de kommen könnte. Entweder könnten mit dem allerersten Kinderausweis bereits falsche Daten aufgenommen wor-den sein, was niemandem, auch nicht den Eltern aufgefallen war, oder es hatte sich im Laufe der in regelmäßigen Abständen erforderlichen Ausweiserneuerungen ein Fehler eingeschlichen, was weder das Amt noch der Be-troffene bemerkt hatte. Die Dame teilte mir mit, dass ich die Geburtsurkunde auch bei der Abholung des neuen Ausweises vorlegen kann. Falls sich diese bei mir zu Hause nicht auffinden ließe, müsste ich sie direkt von meiner Geburtsstadt anfordern. Ganz abgesehen davon, dass ich den Sinn dieser Neuerung immer noch nicht verstanden hatte, fragte ich mich, ob nicht ein einfacher Datenabgleich per Knopfdruck unter den jeweiligen Ämtern das Ein-fachste wär.

 

Nun wollte sie wissen, ob ich meine Fingerabdrücke auf dem Ausweis speichern lassen möchte. (???) Ich war doch jetzt etwas sprachlos und lehnte ab. Die Dame von der Stadt antwortete fröhlich: „Ja, das hat keinen Vor- und auch keinen Nachteil!“ (????) Warum fragte sie mich dann danach? Zum Schluss musste ich noch drei Unterschriften leisten: einmal für den Ausweis und zweimal als Bestätigung, dass alle aufgenommen Daten stimmen und ich kei-nen Zweitnamen verschweige und so weiter. Auf meine Frage hin, ob ich ansonsten gleich verhaftet würde, lächel-te sie nur.

 

Ein paar Wochen später erhielt ich dann Post mit der Benachrichtigung, dass ich in ein paar Tagen meinen neuen Ausweis abholen konnte. Des Weiteren erhielt ich zwei Seiten mit Erläuterungen, mehrere PINs und ein Geheim-wort oder Deaktivierungscode oder so für irgendeine Ausweis-Online-Funktion.

 

Bei der Passabholung musste ich im Übrigen tatsächlich meine Geburtsurkunde vorlegen. Zum Glück konnte ich dort wenigstens gleich diese Ausweis-Online-Funktion deaktivieren lassen.

20.05.16©Zarahzeta2016

 

 

1. Nachtrag: Der neue Personalausweis (10.03.17)

 

Bei einem Freund lief nun ebenfalls der Personalausweis ab. Nachdem ich ihn im Vorwege schon einmal entspre-chend vorgewarnt hatte, hatte er sich, so wie ich es getan hatte, online einen Termin bestellt, zu dem er dann mit seinem alten Personalausweis und seiner Geburtsurkunde (der Sinn sei mal dahingestellt) im Rathaus erschienen ist.

 

Mit dem Termin klappte alles. Allerdings teilte man ihm vor Ort nun mit, dass die Geburtsurkunde nicht ausreichen würde, da er einmal verheiratet gewesen sei, und somit mit der damaligen Heiratsurkunde eine aktuellere Namens-beurkundung vorläge. Diese müsse er nun für den neuen Personalausweis vorlegen. (?????)

 

Ich frage mich langsam, ob die Angestellten und Beamten im Rathaus nicht so manches Mal hinter der verschlos- senen Tür selbst über diesen Irrsinn lachen müssen. Nicht nur, dass offensichtlich grundsätzlich unterstellt wird, dass entweder der Name durch einen Amtsfehler irgendwann einmal falsch in den Personalausweis eingetragen wurde und noch nicht einmal der betroffene Bürger dieses bemerkt hat oder dieser sogar vorsätzlich versucht, sei-nen Namen zu ändern, zu ergänzen oder falsch eintragen zu lassen.

 

Wie bereits in meinem Fall oben erwähnt, musste ich ja bei der Abholung des neuen Personalausweises sogar zweimal mit meiner Unterschrift bestätigen, dass alle aufgenommen Daten stimmen und ich keinen Zweitnamen verschweige. Dabei fällt mir ein, dass meine Frage unbeantwortet blieb, ob ich ansonsten verhaftet werden würde. Außerdem: Was wäre denn, wenn meine Unterschrift gar nicht richtig ist?

 

Ich meine, da liegt dem Amt mein alter Personalausweis und meine Geburtsurkunde vor mit ein- und demselben Namen und identischen Daten. Wo soll denn jetzt womöglich noch ein Zweitname herkommen? Durch Heirat? Selbst wenn, wären bei einem zusätzlichen Namen die alten Daten ja noch korrekt, mal ganz abgesehen davon, dass bei einer Heirat eine etwaige Namensänderung oder -ergänzung bei dem Standesamt erst beantragt werden muss und immer ordnungsgemäß behördlich erfasst wird.

 

Der Beamte im Rathaus wusste ganz offensichtlich aufgrund seiner Daten im Computer von vornherein, dass mein Freund einmal verheiratet gewesen ist, denn sonst hätte er ja nicht explizit nach der Heiratsurkunde gefragt. Das bedeutet, dass ihm sämtliche Daten bereits vorliegen müssen und diese jetzt nur noch einmal kostenpflichtig beur-kundet werden sollen.

 

Hätte mein Freund damals bei seiner Heirat eine Namensänderung oder -erweiterung beantragt, wäre dieses mit Sicherheit auch in den dem Amt vorliegenden Daten hinterlegt gewesen. Aber womöglich hat jemand versäumt, diese Daten einzutragen oder sie sind falsch eingegeben worden oder vielleicht hat sich sogar ein Fehler in der Hei-ratsurkunde eingeschlichen.

 

Mein Freund ist mittlerweile lange geschieden und hat keine Heiratsurkunde mehr vorliegen. Um seinen neuen Per-sonalausweis abholen zu können, soll er sich nun an das damalige, leider auch noch in einer anderen Stadt liegen-de Standesamt wenden, um diese alte Urkunde von dort zu besorgen, was nicht nur zeitaufwendig, sondern auch wieder mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

 

Für mich ist diese bürgerunfreundliche Prozedur überhaupt nicht nachvollziehbar. Gerade für die Überprüfung von Personen oder um Fehler oder gar Missbrauch zu vermeiden sollten doch die Behördenabteilungen und insbeson- dere die Standesämter untereinander vernetzt und ein einfacher, schneller Datenabgleich per Knopfdruck möglich sein.

 

Ich bin jedenfalls gespannt, was für Unterlagen oder gar Voraussetzungen demnächst noch für eine Personalaus-weiserneuerung gefordert werden.

 10.03.17©Zarahzeta2017

 

 

2. Nachtrag: Der neue Personalausweis (05.04.17) – Klappe die 3.

 

Und was soll ich sagen? Ja, der Irrsinn nimmt weiter seinen Lauf!

 

Der Freund, von dem ich im ersten Nachtrag berichtet habe, hatte ja nun die fragwürdige Aufgabe, die vom Ein- wohnermeldeamt geforderte Heiratsurkunde für seinen neuen Personalausweis zu besorgen. Da das zuständige Standesamt wie bereits erwähnt in einer ganz anderen Stadt lag, musste er sich hierfür einen halben Tag freineh-men.

 

Dort auf dem Standesamt angekommen erklärte man ihm, dass es völliger Unsinn sei, da jede Namensänderung erfasst und in die Geburtsurkunde eingetragen wird.

 

Nicht nur, dass mein Freund für nichts und wieder nichts einen halben Tag Urlaub opfern musste, Fahrtkosten und Zeitaufwand hatte und on top noch € 10,- für die Ausstellung einer neuen Heiratsurkunde, die ja für ihn persönlich mehr als hinfällig ist, bezahlen musste.

 

Es kann ja nur bedeuten, dass entweder

- der eine oder andere im Einwohnermeldeamt nicht weiß, was er da eigentlich tut bzw. erzählt,

- sie sehr wohl wissen, was sie da tun, und sich einen Spaß daraus machen, den Bürger völlig unnütz hin- und her-zuschicken,

- so auf diesem Wege die vorliegenden Dokumente/Urkunden auf Kosten des Bürgers aktualisiert/erneuert werden,

- es völlig unsinnige Anweisungen von „oben“ gibt, die auch nicht hinterfragt werden,

- und/oder die unterschiedlichen Ämter einfach schlichtweg aneinander vorbei arbeiten.

 05.04.17©Zarahzeta2017

 

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Planloses Stadtplanungsamt (komplett)

Zarahzetas Ämterwelt mit Straßenbau
Achtung Amt - Ämterwelt!

Das Stadtplanungsamt hatte vor einiger Zeit beschlossen, eine kleine, ruhige Seitenstraße zwischen einem Krankenhausge-lände auf der einen Seite und einer Handvoll Anwohnern, einem Garagenhof und einem kleinen Spielplatz auf der anderen Seite umzugestalten, um so zur Verschönerung und Verbesserung der Wohnqualität in dem Bereich beizutragen.

 

Mit den Bauarbeiten wurde dann auch im Sommer begonnen, und zunächst das alte Kopfsteinpflaster und der vorhandene Fahrrad-/Fußgängerweg entfernt. Die Straßenfahrbahn wurde verengt und mit einer neuen Teerdecke versehen. Diese wurde allerdings ein paar Tage später wieder aufgerissen, und es wurde ein zweites Mal asphaltiert ...

 

Es wurden ein neuer, breiterer Fußgänger- und Fahrradweg auf der einen Seite gebaut und überall Poller und Hal-teverbotsschilder aufgestellt, so dass man nicht mehr wie vorher an den beiden Straßenseiten parken konnte, son-dern nur noch auf einer kleinen, ausgewiesenen Parkfläche am rechten Straßenrand für fünf PKW's.

 

Nach Abschluss der Umbauarbeiten zeigten sich relativ schnell drei eigentlich vorhersehbar gewesene Probleme:

1. Die fünf ausgewiesenen Parkplätze reichten nicht aus.

2. Die Straße war so verengt worden, dass sie im Bereich der fünf ausgewiesenen Parkplätze und nun regelmäßig im Halteverbot abgestellten PKW's nur noch einspurig befahren werden konnte, was mehrfach täglich zu Kurzstaus und Diskussions-/Hupbedarf von Autofahrern führte.

3. Die Nutzung der Garagenhofauffahrt war ständig durch gegenüber im Halteverbot parkende Autos behindert, da die Auffahrt so nur noch im 90°-Winkel befahrbar war.

 

Tägliche Lärmbelästigungen, Streitereien, blockierte Auffahrt, Hin- und Herrangieren, Abschleppaktionen, Wartezei-ten und letztendlich auch Mietminderungen von ansässigen Garagenmietern waren die Folge. Selbst Krankenwa-gen aus dem benachbarten Krankenhaus nutzten nur noch selten diese enge Straße, da sie im Zweifel nicht schnell genug vorangekommen oder gar stecken geblieben wären.

 

Das Stadtplanungsamt wies sämtliche Vorwürfe von sich, da die Verursacher schließlich die Autofahrer und Falsch-parker seien, denen man aber massiv mit Maßnahmen wie Knöllchenverteilen entgegen treten würde. Das Ord-nungsamt war auch tatsächlich mehrmals täglich vor Ort, um sämtliche Falschparker aufzuschreiben und Knöllchen zu verteilen oder halt auch das Abschleppen von PKW's zu veranlassen, wenn gar nichts mehr ging.

 

Eine Lösung wäre gewesen, die Straße in eine Einbahnstraße umzuwandeln und zusätzliche Parkhindernisse im Bereich der Garagenhofauffahrt aufzustellen. Aber das Stadtplanungamt hatte eine andere Idee: die Halteverbots-zone im Bereich der Garagenauffahrt wurde aufgehoben (?).

 

So hatte man zwar wieder mehr Parkplätze. Aber dadurch wurde das Nadelöhr der Straße auf ca. 50 Meter verlän-gert und die Garagenhofauffahrt konnte nun ganz offiziell dicht geparkt werden.

 

Und es kam, wie es kommen musste: Ein Lieferwagen mit Hänger kam wieder einmal nicht die Auffahrt herunter-gefahren, da dort in dem Bereich ein Fahrzeug parkte.

 

Das zur Hilfe gerufene Ordnungsamt erschien wie immer nach ca. 15 Minuten, konnte aber in dem Fall nichts unternehmen, da ja das Parken dort nun offiziell erlaubt war. Daraufhin kontaktierte der hilflose Fahrer des Liefer-wagens das Stadtplanungsamt, und knapp 45 Minuten später erschienen zwei Angestellte im neon- gelb/-grünen und neonorangen Arbeitsschutzanzug, um die Situation vor Ort zunächst ausgiebig zu analysieren. Immerhin wurde der Lieferwagen dann mühselig mit vielem Hin- und Herrangieren erst rückwärts auf die Straße, dann vorwärts über den breiten Fußgänger- und Fahrradweg bis zur nächsten Ampel aus der Auffahrt gelotst.

 

Das Stadtplanungsamt hatte schließlich ein Einsehen, und wenigstens das Halteverbotsschild wurde ein paar Tage später wieder aufgestellt ...

 23.09.16 ©Zarahzeta2016

 

 

Update, Stand 06.01.20:

 

Begründet wurde der seinerzeitige Straßenumbau (Verengung der Fahrbahn und Vergrößerung des Bürgersteiges und Fahrradweges) mit einer Verschönerung und Verbesserung der Wohnqualität. Ganz abgesehen davon, dass es nach wie vor kaum Anwohner in dem besagten Bereich gibt, hat sich nichts verbessert, sondern eher verschlim-mert.

 

Nun sind über drei Jahre nach meinem Bericht vergangen, und man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass es in dieser kleinen Seitenstraße mindestens einmal am Tag ein Hupkonzert nebst kleiner Staubildung gibt, da sich wie-der einmal zwei nicht einigen können, wer nun Platz macht. Gerade vor ein paar Tagen ist deswegen ein Kranken-wagen mit Blaulicht nur mit Verzögerung durchgekommen.

 

Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, ist die Auffahrt zu einem Garagenhof in der streckenweise nur noch einspurig befahrbaren Straße (und es handelt sich nicht um eine Einbahnstraße!) täglich durch dort gegen-über falsch geparkte Autos erschwert und mit einem größeren Fahrzeug manchmal gar nicht mehr möglich.

 

Für die Stadt ist der Fall einfach, da sie in dem Bereich ein absolutes Halteverbot eingerichtet hat und somit die Schuld bei den Falschparkern liegt. Die Abhilfe der Stadt umfasst nach wie vor mehrfach am Tage fleißiges Knöll-chenschreiben, was ihr selber vielleicht hilft, aber nicht den betroffenen Anwohnern, die zusehen können, wie sie mit ihren Autos von dem bzw. auf das Garagengrundstück kommen können.

 

Des Weiteren scheint die Stadt außer Acht zu lassen, dass aufgrund ihrer eigenen Maßnahme der Straßenveren-gung zig damals noch vorhandene Parkplätze weggefallen sind und somit der Parkplatzmangel überhaupt erst ent-standen ist.

 

Leider kann ich dieser Angelegenheit kein Fünkchen an Humor mehr abgewinnen und werde dieses Thema nun-mehr einfach als weiteres Beispiel für Fehlplanung abheften.

06.01.20 ©Zarahzeta2020

   

 

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