Hausmittelchen

Hausmittelchen, Brennessel ©Zarahzeta2015

Inhaltsverzeichnis

 

 

Hier berichte ich aus eigener Erfahrung über verschiedene Bereiche. Das können Themen über ganz banale Alltagshilfen, Tipps oder zum Beispiel auch eine gerade durchgemachte schwere Erkältung oder Grippe sein, und welche Hausmittel bei mir geholfen bzw. nicht geholfen haben.  Dabei handelt es sich natürlich nur um meine persönlichen Erfahrungen und ersetzt zum Beispiel im Krankheitsfall nicht den Gang zum Arzt.

 

Aber der eine oder andere Erfahrungsbericht kann ja eventuell den Alltag oder die Genesung erleichtern. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich mit dem einen oder anderen Tipp vielleicht auch anderen helfen kann.

 

 

 

Neuester "Hausmittelchen"-Tipp:

 

 

Eiskühlung bei Stoßverletzungen/Prellungen

 

Eiswürfel helfen schnell und vermeiden Schwellungen und blaue Flecken, wie ich gerade wieder erfahren durfte.

 

Gerade erst gestern bin ich mit voller Wucht mit dem Schienbein gegen die Geschirrspülertür gelaufen. Der Schmerz war unerträglich, und ich hatte wirklich für den ersten Moment gedacht, dass ich mir etwas gebrochen habe. Die dabei zugezogene Wunde schwoll sofort an und rundherum wurde alles blau. Ich hatte dann gleich sofort die verletzte Stelle eine Stunde lang mit Eiswürfel gekühlt. (Bei Wunden muss man natürlich immer darauf achten, dass keine Keime und Krankheitserreger hineingelangen.)

 

Es hat tatsächlich geholfen. Die Schwellung war schnell wieder weg und die blaue Verfärbung war etwas später dann auch verschwunden. Die Eiswürfel hatten den starken Schmerz sehr gut gelindert, und ich konnte nach einer Stunde wieder mit dem Bein auftreten.

 

Auch heute, also einen Tag später, habe ich keine Schwellung und keinen blauen Fleck dort. Allerdings tut das Bein natürlich nach solch einem Stoß insbesondere bei Belastung noch weh, und ich werde es so gut es geht weiterhin schonen, vielleicht auch noch einmal zwischendurch mit Eiswürfeln kühlen.

 

Außerdem werde ich die Prellung mit Franzbranntwein einreiben, um so die Durchblutung und damit Heilung zu fördern. Das hat bei mir immer sehr gut geholfen.

 16.04.16 ©Zarahzeta2016

 

 

 

 

Zarahzetas Hausmittelchen

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Textanker

Praktische Tipps und interessante Informationen, die den Alltag vielleicht erleichtern können.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis "Hausmittelchen":

 

 

- Bursitis

- Eiskühlung bei Stoßverletzungen/Prellungen

- Erkältung/Grippe

 

(Kommentarbereich)

 

... und weitere Hausmittelchen-Tipps werden folgen! :)

 


 

Archiv:

 

 

Eiskühlung bei Stoßverletzungen/Prellungen

 

Eiswürfel helfen schnell und vermeiden Schwellungen und blaue Flecken, wie ich gerade wieder erfahren durfte.

 

Gerade erst gestern bin ich mit voller Wucht mit dem Schienbein gegen die Geschirrspülertür gelaufen. Der Schmerz war unerträglich, und ich hatte wirklich für den ersten Moment gedacht, dass ich mir etwas gebrochen habe. Die dabei zugezogene Wunde schwoll sofort an und rundherum wurde alles blau. Ich hatte dann gleich sofort die verletzte Stelle eine Stunde lang mit Eiswürfel gekühlt. (Bei Wunden muss man natürlich immer darauf achten, dass keine Keime und Krankheitserreger hineingelangen.)

 

Es hat tatsächlich geholfen. Die Schwellung war schnell wieder weg und die blaue Verfärbung war etwas später dann auch verschwunden. Die Eiswürfel hatten den starken Schmerz sehr gut gelindert, und ich konnte nach einer Stunde wieder mit dem Bein auftreten

 

Auch heute, also einen Tag später, habe ich keine Schwellung und keinen blauen Fleck dort. Allerdings tut das Bein natürlich nach solch einem Stoß insbesondere bei Belastung noch weh, und ich werde es so gut es geht weiterhin schonen, vielleicht auch noch einmal zwischendurch mit Eiswürfeln kühlen.

 

Außerdem werde ich die Prellung mit Franzbranntwein einreiben, um so die Durchblutung und damit Heilung zu fördern. Das hat bei mir immer sehr gut geholfen.

 16.04.16 ©Zarahzeta2016

 

 

Hausmittelchen, Brennessel ©Zarahzeta2015

Erkältung/Grippe:

 

Folgende Hausmittel können u.a. die Heilung unterstützen:

 

- Hausmittel Nr. 1: viel Schlaf

- Wärme (man sollte sich auf jeden Fall in warmen Räumen aufhalten und zusätzlich noch einen dicken Schal und eine warme, kuschelige Decke umlegen)

- Ruhe (der Kampf im Körper ist schon groß genug, da sollte man sich wir- klich schonen und die meiste Zeit schön eingemummelt ruhen)

- ab und zu frische Luft (vorsichtiges, kurzes Durchlüften der Räume, damit frischer, gesunder Sauerstoff reinkommt und die eh schon gebeutelten Schleimhäute nicht weiter austrocknen und gereizt werden)

- kalter Waschlappen/kalte Wickel bei Hitzewallungen/Fieber

- (selbstgemachtes) Eis bei Halsschmerzen, insbesondere Beeren als Zusatz sollen hier die Heilwirkung unter-stützen

- viel Trinken: Vitaminsäfte, viel Wasser, Tee

- Traubenzucker

- mentholhaltige oder Salbei-Bonbons

- heiße Milch mit Honig (gegen Halsschmerzen und trockenen Husten, allerdings nicht bei Husten mit Auswurf, da es in dem Fall die Atemwege eher verschleimt)

- kräftige Hühnerbrühe (wirkt wahre Wunder)

- ätherische Öle, Pfefferminze zum Inhalieren für die Atemwege

- Salbe zum Einreiben des Nasenbereichs und der Lippen gegen Wundsein

- heißes Erkältungsbad (wenn der Kreislauf stabil ist) und danach in warme Decken einwickeln

 

Ja, eine Erkältung bzw. eine Grippe  kann schon sehr unangenehm sein. Bei mir hatte es ohne Vorankündigung angefangen. Ich war aufgewacht mit wahnsinnigen Halsschmerzen, konnte überhaupt nicht schlucken und musste schließlich Halslutschtabletten nehmen. Zusätzlich hatte ich noch selbstgemachtes Eis (Joghurt mit püriertem, tiefgefrorenem Obst) gegessen, was zumindest für ein paar Stunden eine unheimlich gute Linderung der Halsschmerzen gebracht hatte!

 

Am nächsten Tag waren die Halsschmerzen immer noch da. Hinzu kam, dass ich mich unheimlich schwach gefühlt und mein Kreislauf verrückt gespielt hatte. Kopfschmerzen, Hitzewallungen und Schüttelfrost stellten sich zusätzlich ein. An Arbeiten bzw. Kreativität war in dem Zustand überhaupt nicht zu denken. Ich hatte an dem Tag viel ge- schlafen, ansonsten mich warm eingemummelt, Vitaminsäfte und viel Wasser getrunken, Traubenzucker genom- men, Eis gegessen und natürlich fleißig Halslutschtabletten gelutscht.

 

An dem darauffolgenden dritten Tag war ich tagsüber dann mit ständigen und teilweise sehr aggressiven Nies- attacken beschäftigt. Das war so schlimm, dass ich teilweise dachte, meine Nase würde gleich wegfliegen. Zu- mindest waren die Halsschmerzen nicht mehr so schlimm, aber dafür ging nun langsam meine Stimme weg. Mein Hauptgetränk an dem Abend war: Pfefferminztee.

 

Nach dem Aufstehen am vierten Tag war der richtige Schnupfen dann da, wie ich ihn schon seit langer Zeit nicht mehr gehabt hatte, begleitet nach wie vor von andauernden Niesattacken. Ich hatte versucht, meinen Kreislauf in Gang zu halten, und war aufgestanden. Bewaffnet mit Decke, dickem Wollschal und voll aufgedrehter Heizung hatte ich erst einmal gefrühstückt und dabei zwei Kaffee getrunken, was wohl ein fataler Fehler war. Ungefähr eine Stunde danach hatte ich unwahrscheinliche Hitzewallungen und mein Puls raste. Ich kollabierte fast. Schließlich halfen kalte Wickel, frische Luft und viel Wassertrinken.

 

Die folgende Nacht war grauenvoll. Ich hatte nicht ein Auge zumachen können, da ich trotz der ätherischen Öle auf meinem Brustbereich keine Luft bekam, ständig niesen und meine Nase putzen musste. Erst so ca. gegen 4.30 Uhr hatte ich dann intervallmäßig für jeweils ca. 15-30 Minuten schlafen können, um dann wieder durch Atemnot und Niesen wach zu werden und die Nase zu putzen.

 

Aufgrund des fehlenden Schlafes war ich tagsüber dann so müde und schwach und verbrachte die meiste Zeit im Bett. Wieder im Intervall hatte ich zumindest etwas Schlaf nachholen können. Wegen der Heiserkeit und dem sich nun auch noch ankündigenden Husten hatte ich an dem Tag heiße Milch mit Honig für mich entdeckt. Ansonsten hatte auch eine kräftige Hühnerbrühe ihr Gutes getan.

 

Die nächste Nacht war wieder grauenvoll. Immerhin konnte ich in der Nacht ab ca. 02.00 Uhr intervallmäßig anfänglich für ungefähr 30 Minuten, in den frühen Morgenstunden dann sogar für ungefähr 2 Stunden durch- schlafen.

 

Am sechsten Tag war der Schnupfen immer noch voll da, aber die Niesattacken waren weniger geworden. Dafür hatte ich jetzt aber unerträgliche Kopfschmerzen, so dass ich nicht mehr um Schmerztabletten herumkam. Die Hustenkrämpfe wurden ebenfalls mehr und sehr unangenehm, so dass ich auch hier auf ein hustenlösendes Medikament zurückgreifen musste.  Zumindest konnte ich dann in dieser Nacht bis auf ein paar Unterbrechungen einigermaßen durchschlafen.

 

Nach genau einer Woche fühlte ich mich immer noch extrem schwach. Aber nach ein paar Kopfschmerz- und Hustentabletten, heißer Milch mit Honig, Traubenzucker, Vitaminsäften und vielem Wassertrinken hatte sich der Schnupfen doch inzwischen sehr beruhigt, und der Husten schien einigermaßen unter Kontrolle zu sein. Ich hatte zwar noch leichte Kopfschmerzen, konnte immer noch nicht richtig ins helle Licht schauen und meine Ohren waren auch noch halb zu, aber nun war ich wirklich guter Dinge, dass ich in Kürze wieder auf den Beinen sein würde. :)

 

25.02.16 ©Zarahzeta2016

 

 

Hausmittelchen ©Zarahzeta2015

Bursitis:

 

Eine Bursitis ist eine Schleimbeutelentzündung (Das heißt so. Dabei handelt es sich um eine Entzündung von mit Flüssigkeit gefüllten Beutelchen, die vermeiden sollen, dass z.B. Knochen bei Bewegung direkt aneinan-derreiben). Die sogenannten "Schleimbeutel" sitzen überall an Stellen im Körper, die bewegungstechnisch beansprucht werden, also insbesondere Gelenke. Eine Entzündung kann durch eine dauerhafte Reizung oder eine Verletzung verursacht werden, und Betroffene wissen, wie schmerzhaft und langwierig eine solche Entzündung sein kann. Gerade Sportler, aber auch Berufstätige, die aufgrund ihrer körperlichen Tätigkeit immer wieder bestimmte Körperteile/Gelenke stark beanspruchen, können von einer Bursitis betroffen sein.

 

Mich hat es durch eine Sportverletzung erwischt. Seinerzeit hatte ich mir meine Hüfte verdreht/verstaucht. Als nach ca. 1 Woche die Schmerzen so gut wie abgeklungen waren, dachte ich, dass die Verletzung verheilt sei. Ich hatte lediglich an einem bestimmten Punkt immer eine Art Druckgefühl und bin davon ausgegangen, dass dieses auch noch weggehen würde. Aber dieses Druckgefühl war immer latent da, und sobald ich mich körperlich/sportlich betätigte, war es größer.

 

Dann stellten sich nach ca. einem halben Jahr die ersten Schmerzen ein. Nach ein paar Tagen Schonung waren diese zunächst zwar bis auf das Druckgefühl wieder verschwunden, aber nach jeder körperlichen Anstrengung waren die Schmerzen erneut und stärker da. Das Ganze gipfelte in einem Aufenthalt in der Notaufnahme im Krankenhaus an einem Sonntagabend, da die Schmerzen dauerhaft vorhanden und nicht mehr auszuhalten waren. Im Krankenhaus konnte man zumindest organische Ursachen ausschließen, und ich wurde mit starken Schmerzmitteln nach Hause geschickt.

 

Als Schmerzpatient bekam ich dann glücklicherweise sehr schnell einen Termin bei einer Orthopädin, die sofort die eindeutige Diagnose "Bursitis" feststellen konnte. Ich bekam noch eine Schmerzspritze auf den Weg und Massagen verschrieben. Danach begann für mich ein langer Genesungsprozess, der insgesamt ein 3/4 Jahr dauern sollte.

 

Das Hauptproblem war, dass man eine Hüfte so gut wie gar nicht ruhigstellen kann, um die Entzündung eindämmen zu können. Jedes Sitzen und Stehen (geschweige denn Aufstehen oder gar Treppensteigen) belastet schon die Hüfte. Die Massagen mit Wärmetherapie haben leider gar nichts gebracht. Ich habe zig ent- zündungshemmende Salben (sowohl kühlend als auch wärmend) ausprobiert, die allesamt nicht geholfen haben. Lediglich die Teersalbe hatte vorübergehend einigermaßen Linderung gebracht, die aber in der Anwendung sehr unpraktisch ist, da sie alles stark verschmutzt, sehr unangenehm riecht und überhaupt auch nur maximal 10 Tage angewandt werden darf.

 

Ich hatte während der Zeit insgesamt zwei so schwere Rückschläge,  dass ich mit den gleichen starken Schmerzen wie am Anfang wieder bei Punkt "0" anfangen durfte. Meine Verzweiflung war mittlerweile so groß, dass ich davon ausgegangen bin, die Entzündung gar nicht mehr loszuwerden.

 

Ich hatte dann als Letztes versucht, rigoros sämtliche Bewegungen, die insbesondere die Hüfte belasten, so gut wie komplett einzuschränken. Die meiste Zeit hatte ich das Bein der betroffenen Hüfte hochgelegt. Zusätzlich hatte ich nun täglich über mehrere Stunden immer wieder die Hüfte mit Eisbeuteln gekühlt. Letztendlich hat wohl genau das zur Heilung beigetragen. Es hat lange gedauert, aber jetzt nach ungefähr einem Jahr bin ich komplett be- schwerdefrei und kann alle Bewegungen wieder ganz normal ausführen.

 14.01.16 ©Zarahzeta2016

 

 

 

 

Lebenskunst - "Hausmittelchen"

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