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Denkanstöße & Kritisches

- Konstruktive Kritik -

von Zarahzeta

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Themenübersicht:

 

                                                                                                NEU: Werbung - Wer ist/sitzt im Flieger?

 

 

Fotos, Fotografie - Ampel, Textbeitrag, Textwerkstatt, Texte, Gedanken, Berichte, Anekdoten, Geschichten, Blog, Denkanstöße, Kritik, Verbesserungsvorschläge, konstruktiv, Erfahrungen, Informationen ©Zarahzeta2015

 

 

 

Denkanstöße und konstruktive Kritik sollen zum Nachdenken bewegen. Ich beschäftige mich hier mit Themen, die ich in irgendeiner Weise für verbesserungswürdig halte. Ich überprüfe dabei auch Dinge und teste Sachen aus, die mir selbst aufgefallen sind bzw. mich neugierig gemacht haben und berichte über meine eigenen Erfahrungen.

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Fotos, Fotografie - Textbeitrag, Textwerkstatt, Texte, Gedanken, Berichte, Anekdoten, Geschichten, Blog, Denkanstöße, Kritik, Verbesserungsvorschläge, konstruktiv, Erfahrungen, Informationen, Werbung, Werbeagenturen, Werbespots ©Zarahzeta2015
Thema: "Werbung"

Werbung – Wer ist/sitzt im Flieger?

 

Was mir gerade in letzter Zeit aufgefallen ist, sind Werbespots im Fernsehen, die meiner Meinung nach gehäuft am „normalen“ Verbraucher vorbeizielen bzw. überhaupt nur noch einen Bruchteil der Verbraucher erreichen. Dabei scheint momentan ein Trend zur rein englischsprachigen Werbung vorzu-liegen, sei es für Kaffeeautomaten, Autos, Schminke, Parfüms, etc.

 

Es ist ja richtig, dass immer eine bestimmte Zielgruppe angesprochen wer- den soll, aber wenn

 

a) selbst diese die Werbung schon rein sprachlich nicht oder nur teilweise versteht,

b) diese der sich ständig wiederholenden, immer gleichen, abgenudelten Schlagwörter wie zum Beispiel „innovativ“ und „smart“ überdrüssig ist und aufgrund dieser gleichen Wortwahl und Machart des Spots schon keinen Unterschied mehr feststellt und alles für das gleiche Produkt hält,

c) man mit einem intelligenteren Werbespot sich nicht nur auf eine kleine bestimmte Zielgruppe beschränken, sondern mehrere, unterschiedliche ansprechen würde und somit ganz einfach noch mehr Verkaufszahlen ohne Mehrinvestition erzielen könnte,

 

dann sollte in der Branche vielleicht doch einmal umgedacht werden.

 

Da gibt es zum Beispiel Werbespots, wo entweder unterschiedliche männliche oder weibliche Stimmen irgendwas im amerikanischen Slang runternuscheln, während Straßenszenen aus New York oder so gezeigt werden. Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber durch das Genuschel hab ich nur die Hälfte verstanden. Viel schlimmer kommt aus der Sicht der Werbung hinzu, dass ich mich überhaupt nicht daran erinnern kann, um welche beworbenen Produkte es eigentlich in den Spots geht, obwohl diese mehrmals am Tag im Fernsehen laufen.

 

Es ist aber eigentlich nicht verwunderlich, denn nicht nur, dass ich davon ausgehe, dass der „normale Verbraucher“ jeden Alters und somit die deutliche Mehrheit der Zuschauer genauso wie ich kaum etwas von dem Gesagten verstanden hat. Ich denke, es geht vielen so wie mir, dass es einfach zu anstrengend ist, sich (insbesondere nach Feierabend) ausgerechnet auch noch bei Werbespots auf Übersetzungen oder Untertexte konzentrieren zu müssen. Bis das eigentliche Produkt eingeblendet wird, hab ich, wenn nicht bereits umgeschaltet, zumindest schon geistig abgeschaltet und höre/schaue gar nicht mehr zu.

 

Wenn man aber sich mal die Mühe macht und genau zuhört, was da eigentlich gesagt wird, dann schaltet man bei dem Dahin-Gelaber noch schneller ab. Vielleicht hat man ja deswegen englisches Genuschel gewählt, damit der Verbraucher das gar nicht versteht und mit Glück wenigstens die dargestellte Szenerie irgendwie hip und cool findet.

 

Bei einem anderen Werbespot schreit eine Angestellte in einem großen amerikanischen Büro herum, dass irgendwer im Flieger sitzt, und es bricht eine große Hektik, fast schon Panik aus. Ich habe auch hier leider rein akustisch schon kein Wort verstanden, und weiß nicht, um wen es sich handelt und was das Problem sein könnte. Eigentlich interessiert mich der Rest auch schon nicht mehr, bekomme am Ende des Spots dann aber doch noch mit, dass diese betreffende Person entspannt im Flieger gezeigt wird.

 

Hier kommt es zumindest noch bei mir an, dass es sich um Werbung für eine Fluggesellschaft handelt. Aber amerikanische Büroszenen sind mir im „normalen“ realen Leben fremd, und ich habe auch selten bis gar nicht mit englischen Berufsbezeichnungen, geschweige denn deren Abkürzungen wie CEO zu tun, um die dargestellte Problematik überhaupt irgendwie nachvollziehen zu können. Es sollen mit dem Werbespot offenbar nur Businessleute angesprochen werden, und der „normale“ Urlaubsreisende ist komplett außen vor, obwohl auch der sicherlich einen Marktanteil ausmacht.

 

Mein Vorschlag wäre jetzt, die Situation auf alles zu übertragen und nicht nur die Person, vor der sie nun alle Angst haben, in den Flieger zu setzen, sondern am besten gleich die gesamte hysterische Bürobelegschaft sowie alle gestressten, überarbeiteten und schlecht gelaunten Menschen. Die Fluggesellschaft könnte sich bestimmt gar nicht mehr retten vor Verkaufszahlen.

 

Aber es gibt nicht nur Werbung, die man schon rein sprachlich nicht oder nur schwer versteht. Ich grübele zum Beispiel bei dem einen Autowerbeclip immer noch, was am Ende diese Riesenbox auf einem unwegsamen Hügel zu bedeuten hat. Ich merke mir dabei zwar nicht die Automarke, aber ich denke jedesmal über diese merkwürdige Box nach. Soll es eine mobile Garage sein, die allerdings nicht nutzbar ist? Wird das Auto in dieser Box geliefert? Geht es am Ende gar nicht um das Auto, sondern um dieses Gebilde?

 

Richtig verfehlt hat ihr Ziel die Werbung für eine Altersvorsorge, die mir eher Angst macht. Da beruhigt ein Vater sein kleines, danach fragendes Kind, dass er bereits für den Fall vorgesorgt hätte, falls er im Alter gefüttert werden müsste. Nicht nur die Tatsache, dass das Kind sich bereits jetzt schon Gedanken darüber macht, wer sich denn bloß um den pflegebedürftigen Vater kümmern wird. Es schließt sich selbst von vornherein von einer Verpflichtung aus und zeigt auch so keine Emotionen und Ambitionen, dem Vater in solch einem Fall selbst Hilfe zu leisten oder sich um dessen Pflege und Unterkunft zu kümmern. Hinzu kommt, dass der Vater wieder auf Anfrage des Kindes dann auch noch scherzhaft hofft, dass er als Pflegefall nicht nur Salat essen muss, was dann mit einem leichten

Lächeln des Kindes quittiert wird. Aber so richtig sicher scheint er sich auch nicht zu sein ...

 

10.12.16 ©Zarahzeta2016

 

 

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Kunst

 

sehen,                schmecken,                                      fühlen,

              hören,                               entdecken,                                 genießen,

erleben,                            lesen,                          austauschen ...

 

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Inhaltsverzeichnis

Denkanstöße und konstruktive Kritik sind dafür gedacht, um hilfreich zum

Nachdenken anzuregen und Verbesserungsvorschläge zu machen.

 

 

 

 

Werbung

verbraucherdesorientiert

Fotos, Fotografie - Textbeitrag, Textwerkstatt, Texte, Gedanken, Berichte, Anekdoten, Geschichten, Blog, Denkanstöße, Kritik, Verbesserungsvorschläge, konstruktiv, Erfahrungen, Informationen, Werbung, Werbeagenturen, Werbespots ©Zarahzeta2015
Thema: "Werbung"

 

Werbung – Wer ist/sitzt im Flieger?

 

Was mir gerade in letzter Zeit aufgefallen ist, sind Werbespots im Fernsehen, die meiner Meinung nach gehäuft am „normalen“ Verbraucher vorbeizielen bzw. überhaupt nur noch einen Bruchteil der Verbraucher erreichen. Dabei scheint momentan ein Trend zur rein englischsprachigen Werbung vorzu-liegen, sei es für Kaffeeautomaten, Autos, Schminke, Parfüms, etc.

 

Es ist ja richtig, dass immer eine bestimmte Zielgruppe angesprochen wer- den soll, aber wenn

 

a) selbst diese die Werbung schon rein sprachlich nicht oder nur teilweise versteht,

b) diese der sich ständig wiederholenden, immer gleichen, abgenudelten Schlagwörter wie zum Beispiel „innovativ“ und „smart“ überdrüssig ist und aufgrund dieser gleichen Wortwahl und Machart des Spots schon keinen Unterschied mehr feststellt und alles für das gleiche Produkt hält,

c) man mit einem intelligenteren Werbespot sich nicht nur auf eine kleine bestimmte Zielgruppe beschränken, sondern mehrere, unterschiedliche ansprechen würde und somit ganz einfach noch mehr Verkaufszahlen ohne Mehrinvestition erzielen könnte,

 

dann sollte in der Branche vielleicht doch einmal umgedacht werden.

 

Da gibt es zum Beispiel Werbespots, wo entweder unterschiedliche männliche oder weibliche Stimmen irgendwas im amerikanischen Slang runternuscheln, während Straßenszenen aus New York oder so gezeigt werden. Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber durch das Genuschel hab ich nur die Hälfte verstanden. Viel schlimmer kommt aus der Sicht der Werbung hinzu, dass ich mich überhaupt nicht daran erinnern kann, um welche beworbenen Produkte es eigentlich in den Spots geht, obwohl diese mehrmals am Tag im Fernsehen laufen.

 

Es ist aber eigentlich nicht verwunderlich, denn nicht nur, dass ich davon ausgehe, dass der „normale Verbraucher“ jeden Alters und somit die deutliche Mehrheit der Zuschauer genauso wie ich kaum etwas von dem Gesagten verstanden hat. Ich denke, es geht vielen so wie mir, dass es einfach zu anstrengend ist, sich (insbesondere nach Feierabend) ausgerechnet auch noch bei Werbespots auf Übersetzungen oder Untertexte konzentrieren zu müssen. Bis das eigentliche Produkt eingeblendet wird, hab ich, wenn nicht bereits umgeschaltet, zumindest schon geistig abgeschaltet und höre/schaue gar nicht mehr zu.

 

Wenn man aber sich mal die Mühe macht und genau zuhört, was da eigentlich gesagt wird, dann schaltet man bei dem Dahin-Gelaber noch schneller ab. Vielleicht hat man ja deswegen englisches Genuschel gewählt, damit der Verbraucher das gar nicht versteht und mit Glück wenigstens die dargestellte Szenerie irgendwie hip und cool findet.

 

Bei einem anderen Werbespot schreit eine Angestellte in einem großen amerikanischen Büro herum, dass irgendwer im Flieger sitzt, und es bricht eine große Hektik, fast schon Panik aus. Ich habe auch hier leider rein akustisch schon kein Wort verstanden, und weiß nicht, um wen es sich handelt und was das Problem sein könnte. Eigentlich interessiert mich der Rest auch schon nicht mehr, bekomme am Ende des Spots dann aber doch noch mit, dass diese betreffende Person entspannt im Flieger gezeigt wird.

 

Hier kommt es zumindest noch bei mir an, dass es sich um Werbung für eine Fluggesellschaft handelt. Aber amerikanische Büroszenen sind mir im „normalen“ realen Leben fremd, und ich habe auch selten bis gar nicht mit englischen Berufsbezeichnungen, geschweige denn deren Abkürzungen wie CEO zu tun, um die dargestellte Problematik überhaupt irgendwie nachvollziehen zu können. Es sollen mit dem Werbespot offenbar nur Businessleute angesprochen werden, und der „normale“ Urlaubsreisende ist komplett außen vor, obwohl auch der sicherlich einen Marktanteil ausmacht.

 

Mein Vorschlag wäre jetzt, die Situation auf alles zu übertragen und nicht nur die Person, vor der sie nun alle Angst haben, in den Flieger zu setzen, sondern am besten gleich die gesamte hysterische Bürobelegschaft sowie alle gestressten, überarbeiteten und schlecht gelaunten Menschen. Die Fluggesellschaft könnte sich bestimmt gar nicht mehr retten vor Verkaufszahlen.

 

Aber es gibt nicht nur Werbung, die man schon rein sprachlich nicht oder nur schwer versteht. Ich grübele zum Beispiel bei dem einen Autowerbeclip immer noch, was am Ende diese Riesenbox auf einem unwegsamen Hügel zu bedeuten hat. Ich merke mir dabei zwar nicht die Automarke, aber ich denke jedesmal über diese merkwürdige Box nach. Soll es eine mobile Garage sein, die allerdings nicht nutzbar ist? Wird das Auto in dieser Box geliefert? Geht es am Ende gar nicht um das Auto, sondern um dieses Gebilde?

 

Richtig verfehlt hat ihr Ziel die Werbung für eine Altersvorsorge, die mir eher Angst macht. Da beruhigt ein Vater sein kleines, danach fragendes Kind, dass er bereits für den Fall vorgesorgt hätte, falls er im Alter gefüttert werden müsste. Nicht nur die Tatsache, dass das Kind sich bereits jetzt schon Gedanken darüber macht, wer sich denn bloß um den pflegebedürftigen Vater kümmern wird. Es schließt sich selbst von vornherein von einer Verpflichtung aus und zeigt auch so keine Emotionen und Ambitionen, dem Vater in solch einem Fall selbst Hilfe zu leisten oder sich um dessen Pflege und Unterkunft zu kümmern. Hinzu kommt, dass der Vater wieder auf Anfrage des Kindes dann auch noch scherzhaft hofft, dass er als Pflegefall nicht nur Salat essen muss, was dann mit einem leichten

Lächeln des Kindes quittiert wird. Aber so richtig sicher scheint er sich auch nicht zu sein ...

 

10.12.16 ©Zarahzeta2016

 

 

Verbraucherselbsttest: Hähnchenschenkel aus dem Supermarkt

 

Ich hatte mir Hähnchenschenkel aus dem Supermarkt mitgenommen, und bei der Zubereitung ist mir aufgefallen, dass ich Unmengen an ungenießbarem und unappetitlichem Fett entfernen musste. Nun wollte ich einmal genau wissen, wieviel das an Gewicht ausmacht.

 

Auf der Verpackung stand an Gewicht: 1200 Gramm. Ich fing also an, die Hähnchenschenkel zu putzen und das überschüssige Fett wegzuschneiden. Ansonsten mussten hier und da noch ein paar Federhalme, Knochenmark, überschüssige Haut und Knorpel entfernt werden. Ich hatte diesen "Überschuss" von den Hähnchenschenkeln dann auf ein Küchentuch gelegt und gewogen.

Da der Anblick wirklich sehr unappetitlich ist, habe ich den "Hähnchenschenkel-Überschuss" auf dem Foto links stark gepixelt. Wie man auf der Waage sehen kann, sind insgesamt 220 Gramm zusammengekommen, was gewichtsmäßig z.B. im Restaurant einem Stück Fleisch entspricht. Auf dem rechten Bild sieht man die fertig geputzten Hähnchenschenkel, bei denen der Fettanteil so gut es ging entfernt worden ist.

 

Ich finde es schon erstaunlich und abschreckend, wieviel unnötiger "Überschuss" angefallen und im Kaufpreis enthalten ist. Ich hatte also mindestens 1/6 des Kaufpreises alleine nur für hauptsächlich ungenießbares Fett ausgegeben, ohne es beim Kauf zu wissen, denn aufgrund der Verpackung konnte ich nur die Oberseite der Hähnchenschenkel sehen, aber das Fett und z.B. überschüssige, wabbelige Haut an der Unterseite nicht.

 

Mein Fazit lautet, dass ich lieber auf solche vermeintlich günstigen Lebensmittel verzichte und nur an der Frischetheke oder beim Bauern direkt kaufe. Dort erhalte ich frische Ware, die ich vorher sehen und ich mich somit optisch von ihrer Qualität überzeugen kann.

 

Außerdem wird es preislich, wenn überhaupt, nur geringfügig teurer sein, wenn man drei frische Hähnchenschenkel von der Geflügeltheke mit einem Gesamtgewicht von 1000 Gramm ohne ungewollten "Überschuss" kauft, anstelle von drei abgepackten Supermarkt-Hähnchenschenkel mit einem Gesamtgewicht von 1200 Gramm inklusive 1/6

ungewollten "Überschuss".

 02.05.16 ©Zarahzeta2016

 

 

Eintrittspreise

 

Eintrittspreise sind völlig gerechtfertigt. Schließlich müssen die Kosten für eine Veranstaltung gedeckt sein, und der Veranstalter soll natürlich auch für seine Mühen entlohnt werden. Aber wenn die verlangten Eintrittspreise die finanziellen Möglichkeiten der angestrebten Besucher, insbesondere Familien, übersteigen, dann kann eine Veranstaltung wohl kaum noch ein großer Erfolg werden.

 

Im Falle eines großen, mehrtägigen Open-Air-Mittelalterspektakels für die ganze Familie wird mittlerweile an der Tageskasse ein Eintrittspreis von € 30,- ohne Verzehr pro Erwachsener ab 16 Jahren verlangt. Das bedeutet für eine 4-köpfige Familie also mindestens € 60,- Eintritt alleine schon für die Eltern. Hinzu kommen dann auch noch die Eintrittspreise für die Kinder (ermäßigt für das Alter 6-15) in Höhe von € 18,- pro Kopf.

 

Nicht im Eintrittspreis enthalten sind etwaige Kosten für Essen & Trinken wie z.B. ein Eis, kaltes Getränk oder Würstchen, und auch nicht für einige Sonderattraktionen/-spiele, ganz zu schweigen von den An-/Abfahrtskosten und die Gebühren für die von der Gemeinde zusätzlich geschaffenen Parkplatzflächen, so dass man als 4-köpfige Familie sehr schnell auf mindestens € 150,- kommen kann für einen einzigen Veranstaltungstag.

 

Es gibt zwar Vergünstigungen bei Ticketvorbestellungen, Mehrtagestickets und auch extrem günstige Eintrittspreise an den sogenannten Familientagen. Da aber bindende Vorbestellungen immer so eine Sache sind, gerade bei wetterabhängigen Open-Air-Veranstaltungen, Krankheitsfällen und anderen möglichen unvorhergesehenen Unsi- cherheitsfaktoren, und darüber hinaus die interessantesten Programmpunkte selten an den „billigen“ Familientagen stattfinden, wollen die meisten Besucher/Familien doch eher unabhängig bleiben und spontan nach Wetter, Lust & Laune und/oder nach Interesse an bestimmten Programmpunkten teilnehmen.

 

Da gerade solche Eintrittspreise nicht nur Familien in die Knie zwingen, ist es nicht verwunderlich, dass die Be- sucherzahlen zurückgehen. Meiner Meinung nach sollten Eintrittspreise im Rahmen bleiben. Gerade dann könnte so manch ein Veranstalter nämlich Mehreinnahmen durch höhere Besucherzahlen und darüber hinaus gutgelaunte, geldausgabewilligere Besucher erzielen.

 

Vielleicht sind 10 von 20 Leuten bereit, € 30,- an Eintritt pro Kopf zu zahlen. Aber es wäre doch viel besser, wenn 20 von 20 Leuten bereit wären, € 20,- an Eintritt pro Kopf zu zahlen, die dann auch noch den einen oder anderen kleinen Imbiss verzehren. Je mehr Verzehr, desto mehr Budenbesitzer wären gefragt, was wiederum dem Ver- anstalter mehr Standeinnahmen bringen würde usw. …

 17.03.16 ©Zarahzeta2016

 

Fotos, Fotografie - Textbeitrag, Textwerkstatt, Texte, Gedanken, Berichte, Anekdoten, Geschichten, Blog, Denkanstöße, Kritik, Verbesserungsvorschläge, konstruktiv, Erfahrungen, Informationen, Eintrittspreise, teuer, Artistin, Eintritt ©Zarahzeta2015

 

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