Facebook und die Namenspolitik - Datensammler vs. Datenschutz

Facebook ©Zarahzeta2014

Ich habe mich als Betroffene sehr ausführlich mit diesem Thema beschäftigt, um darauf aufmerksam zu machen, wie Facebook in Sachen Namenspolitik datenschutzrechtlich mehr als bedenklich gegen seine Nutzer vorgeht und dabei die Persönlichkeitsrechte seiner Nutzer missachtet. Ich frage mich, warum bisher alles versagt, um die Nutzer vor dem unverantwortlichen und dis- kriminierenden Vorgehen von Facebook zu schützen, wenn doch sonst alles andere gesetzlich geregelt und dem deutschen Recht angepasst ist.

 

 

Facebook und die Namenspolitik & Facebook = Datensammler vs. Datenschutz, ein ausführlicher Bericht über meine eigenen Erfahrungen mit Facebook mit aktuellem Update v. 19.12.15.

 

In zwei Abschnitten:  1. Facebook und die Namenspolitik

                                  2. Facebook = Datensammler vs. Datenschutz

 

 

 

1. Facebook und die Namenspolitik

 

Facebook verfolgt eine merkwürdige Namenspolitik mit eigenen Namens- und Ausweisrichtlinien, die, wie ich leider erfahren durfte, nicht nachvollziehbar sind und offensichtlich nach reiner Willkür von Facebook angewendet werden. Es wird vorgeschoben, dass es um die Sicherheit der Gemeinschaft geht und jeder Nutzer seinen realen Namen angeben muss. Sobald Facebook, wie auch immer, vermutet, dass es sich nicht um einen Realnamen handeln könnte, wird das betreffende Nutzerkonto einfach deaktiviert, und der Betroffene steht plötzlich in der Beweispflicht.

 

Handelt es sich um den Realnamen, muss der Betroffene von Facebook zugelassene „Ausweise“ vorlegen, damit das Nutzerkonto wieder aktiviert wird. Handelt es sich um einen Künstlernamen, unter dem man im Alltag lebt, arbeitet und bekannt ist, hat man schlechte Karten, denn, auch wenn man die von Facebook zugelassenen „Ausweise“ vorweisen kann, also Nachweise erbringt und zusätzlich noch den Künstlernamen durch den bürgerlichen Identitätsnachweis verifiziert, liegt es im Ermessen von Facebook, ob der Künstlername zugelassen wird oder nicht.

 

Im Ganzen werden von Facebook Unterschiede gemacht bei:

 

1. Allerweltsnamen, die nicht pauschal überprüft werden, und Namen, bei denen es sich durchaus um Realnamen handeln kann, die aber ungewöhnlich oder selten sind oder vielleicht lustig klingen, bei denen ein Fake-Account unterstellt wird.

 

2. Künstlern egal welchen Genres, bei denen Facebook entscheidet, wer seinen Künstlernamen privat nutzen darf und wer nicht bzw. welcher Künstler unter seinem Künstlernamen ein Privatprofil haben darf und welcher nicht.

 

3. sogenannten Randgruppen, wo gerade in letzter Zeit für einige von ihnen Ausnahmen gemacht wurden, für andere wiederum nicht.

 

Sehr interessant ist, dass man als Betroffener überhaupt keinen Ansprechpartner bei Facebook finden kann, da der Support abgeschafft worden ist. Facebook ist direkt nicht kontaktierbar. Es gibt lediglich sogenannte Kontakt-formulare, mit denen man versuchen kann, die Angelegenheit zu klären. Dieses gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, da diese vorgefertigten Kontaktformulare nur darauf ausgerichtet sind, dass man von Facebook zugelassene „Ausweise“ senden kann, um den Namen nachzuweisen. Es gibt keine Kommentarfunktion, um das Anliegen irgendwie beschreiben/erklären, geschweige denn Fragen stellen zu können, was ja wohl auch so gewollt ist. Diese Kontaktformulare werden allesamt automatisiert beantwortet und die eingereichten Nachweise ver- schwinden im OFF.

 

In meinem Fall stört sich Facebook vermutlich an meinem Künstlernamen „Zarahzeta“, unter dem ich nun einmal auch im Alltag lebe, arbeite, bekannt bin und mich alle meine Freunde so nennen. Oder es ist der eigentlich nicht vorhandene Nachname. Ich kann nur mutmaßen, da ich von Facebook keine Antwort außer diesen automatisierten Benachrichtigungen erhalte, obwohl ich entsprechende Nachweise vorgelegt habe.

 

Ich hatte vor ein paar Jahren ein Privatprofil bei Facebook angelegt, um dort mit Freunden und Familie kommunizieren können. Allerdings hatte ich seinerzeit bereits das Problem bei der Anmeldung, dass ich unbedingt einen Nachnamen angeben musste. Da man mich seit 2007 auch unter „Zarahzeta Merlin“ kennt, hatte ich also diesen Namen angegeben.

 

So hatte ich bis vor Kurzem neben meiner öffentlichen Facebook-Künstlerseite „Zarahzeta“ jahrelang mein privates Profil auf Facebook, wo ich für meine Freunde & Familie da war und mit ihnen Fotos, Geschichten/Kommentare und manchmal auch Kummer geteilt habe. Dieses private Profil war für mich sehr wichtig, da ich neben dem öffentlichen Leben wie jeder andere auch ein Privatleben habe und dort den persönlichen Kontakt zu meinen Freunden pflegen konnte.

 

Vor fast 4 Wochen (07.04.15) war plötzlich mein Facebook-Konto deaktiviert, und ich wurde aufgefordert, meinen richtigen Namen anzugeben. Ich hatte keine Möglichkeit, mich einzuloggen oder auf diese Aufforderung zu reagieren.

 

Zunächst hatte ich überlegt, wie Facebook darauf kommen würde, dass es nicht mein richtiger Name sein könnte. „Zarahzeta“ nenne ich mich schon seit zig Jahren und ist mittlerweile mein eigener, geschützter und amtlich als Marke eingetragener Name, den kein anderer außer mir nutzen darf. Dieser Name ist auch nicht ungewöhnlich, da er sich aus 2 gängigen Namen, nämlich „Zarah“ und „Zeta“, zusammensetzt. Der von mir damals bei der Facebook-Anmeldung mit mir durchaus in Verbindung stehende, angegebene Nachname, unter dem ich ebenfalls bekannt bin, ist zwar selten, aber im Telefonbuch zu finden.

 

Es kann also nur so sein, dass Facebook ohne vorherige Überprüfung oder Befragung der Betroffenen entweder auf Verdacht oder auf Meldung eines anderen Nutzers oder nach Rastersuche mit einer von Facebook eigens erstellten und zugelassenen Namensliste Nutzerkonten einfach deaktiviert. Gerade in letzter Zeit häufen sich immens die Fälle, in denen Accounts mit ungewöhnlichen oder seltenen Namen einfach von Facebook deaktiviert oder gar gesperrt werden.

 

Insbesondere Künstler mit Künstlernamen sind davon betroffen. Egal, aus welchem Genre sie kommen, die meisten von ihnen leben gerade auch im Alltag unter ihrem Künstlernamen und sind allen Freunden nur unter diesem Namen bekannt. Warum haben Künstler einen Künstlernamen? Weil sie den Künstlernamen in der Öffentlichkeit verkörpern, unter diesem real leben, sich vor allem damit identifizieren und nur mit diesem als Person in Verbindung gebracht werden und werden wollen.

 

Nun begab ich mich auf die lange Suche, wie ich die Angelegenheit klären konnte. Im Falle von Namensproblemen oder -änderungen gibt es bei Facebook zwei Kontaktformulare:

- eines im Falle einer Sperrung, welches ich nicht abschicken konnte, da immer wieder die Meldung kam, dass mein Account nicht gesperrt ist (es war ja nur deaktiviert)

- das andere für den Fall einer Namensänderung (bei z.B. Heirat etc.), aber ich wollte eigentlich ja gar nicht meinen Namen ändern, sondern das Problem erfahren und im Höchstfall das mit dem Nachnamen klären.

Diese Kontaktformulare kann man im Übrigen nur mit Vor- und Nachname versenden!

 

Ticket (Kontaktformular) Nr. 1:

Vor- und Nachname: Zarahzeta Merlin

beigefügte Ausweise: Zarahzeta-Namensurkunde, meine ID-card mit bürgerlichem Namen und eine pdf-Datei, in der ich noch einmal auf meinen Künstlernamen eingegangen bin und auf die Problematik mit dem Nachnamen hingewiesen hatte.

 

Das Ticket hatte ich dann also so verschickt. In einer sogenannten „Supportkonsole“ konnte ich den Verlauf verfolgen. Dort stand in grün: „Deiner (!) Fall wird bearbeitet.“

 

Ca. 2 Tage später bekam ich von Facebook eine offensichtlich automatisierte Benachrichtigung, dass mein Fall nicht bearbeitet werden kann, da der beantragte Name (also „Zarahzeta Merlin“) nicht mit den eingereichten „Ausweisen“ übereinstimmt. (Nein, kann ja auch nicht, wie ich bereits geschildert habe.) Offensichtlich hatte niemand meine pdf-Datei gelesen.

 

Ich habe dann das Ticket erneut geöffnet, diesmal immerhin mit der Option, etwas dazu schreiben zu können. Also Problem noch einmal geschildert und Ticket mit Nachweisen verschickt. Danach wurde in der Supportkonsole angezeigt: „Der Fall ist geschlossen“. Darunter stand, dass der Name derzeit leider nicht überprüft werden könnte, da er wohl die Namensstandards nicht erfüllen und eventuell Symbole, Nummern, ungewöhnliche Großschreibung, Zeichen oder Satzzeichen etc. oder die Namen von mehreren Personen, da Facebook-Konten zur individuellen Nutzung gedacht sei (?).

 

Als ich jetzt versucht habe, mich bei Facebook einzuloggen, kam zwar keine Deaktivierungsmeldung mehr, sondern ich sollte meinen dort plötzlich aufgeführten, bürgerlichen Namen, unter dem mich niemand kennt, bestätigen. Alternativ hätte ich die Möglichkeit, ein Kontaktformular zu schicken.

 

Bevor ich Ticket Nr. 2 losgeschickt habe, hatte ich mich noch einmal intensiv mit Facebook's Namensrichtlinien und zugelassenen Ausweisdokumenten beschäftigt: Mein Name enthält keine Sonderzeichen, ungewöhnliche Schreib-weisen, Titel, Beleidigungen etc., und es handelt sich nicht um einen Spitznamen. Mein Profil habe ich ausschließlich für den privaten Gebrauch genutzt, und ich habe zusätzlich für meine öffentliche künstlerische Tätigkeit eine sogenannte „Facebook-Seite“ erstellt. Passt also alles. Bleibt nur die Problematik mit dem Nachnamen.

 

Ticket (Kontaktformular) Nr. 2:

Vor- und Nachname: Zarah Zeta

während des Verlaufs insgesamt beigefügte und nach den Facebook-Richtlinien anerkannte Ausweise: Zarahzeta-Namensurkunde, Arbeitsbescheinigung und Mitarbeiterausweis, die meinen Namen „Zarahzeta“ ausweisen, und meine ID-card mit bürgerlichem Namen als Verifizierung

 

Ticket erneut verschickt. Supportkonsole zeigt zunächst an: „Deiner Fall wird bearbeitet.“ Dann folgt wenig später die automatisierte Benachrichtigung, dass der beantragte Name nicht mit den eingereichten „Ausweisen“ übereinstimmt (ja, weiß ich auch, da Zarahzeta schließlich zusammengeschrieben wird und mein Nachname nicht Zeta lautet) und ich keinen Identitätsnachweis geschickt hätte (?). In der Supportkonsole war nun sogar der rot gekennzeichnete Hinweis zu finden, dass man auf eine Antwort von mir warte!

 

Immerhin, ich hatte endlich die Hoffnung, dass meine Antwort auch gelesen bzw. mein Anliegen bearbeitet und eine Lösung gefunden wird, und habe noch einmal umfangreich mein Anliegen geschildert sowie mehrere Aus- und Nachweise an Facebook geschickt. Daraufhin wurde die Sperrung des Accounts aufgehoben, der Fall wurde geschlossen und mein Account war „lediglich“ deaktiviert, bis ich mich mit meinem „bürgerlichen“ Namen einloggen würde.

 

Da ich in diesem Deaktivierungs-/Sperrungszustand die ganze Zeit über keinen Zugriff auf meine öffentliche Zarahzeta“-Seite hatte, habe ich mich dann schließlich erst einmal völlig entnervt kurzfristig mit meinem für alle unbekannten und fremden „bürgerlichen“ Namen eingeloggen müssen, um mich zumindest um meine öffentliche Seite kümmern zu können. Ich habe danach allerdings mein Privatprofil wieder deaktiviert und werde es auch deaktiviert lassen, da mich keiner meiner Freunde unter meinem bürgerlichen Namen kennt (selbst ich nicht) und ich mich damit absolut nicht identifizieren kann.

 

Ticket (Kontaktformular) Nr. 3:

Vor- und Nachname: Zarahzeta Merlin

beigefügte und nach den Facebook-Richtlinien anerkannte Ausweise: 2 (!) Mitarbeiterausweise mit Foto, Geburtsdatum und ausgewiesenem Namen „Zarahzeta Merlin“, 1 Arbeitsbescheinigung mit Geburtsdatum und ausgewiesenem Namen „Zarahzeta Merlin“ und meine ID-card mit bürgerlichem Namen, Foto und Geburtsdatum als Verifizierung.

 

Ticket verschickt. Supportkonsole zeigt an: „Deiner Fall wird bearbeitet.“

 

Ca. 2 Tage später bekam ich von Facebook die bereits bekannte automatisierte Benachrichtigung, dass der Name derzeit leider nicht überprüft werden könnte, da er wohl die Namensstandards nicht erfüllen und eventuell Symbole, Nummern, ungewöhnliche Großschreibung, Zeichen oder Satzzeichen etc. oder die Namen von mehreren Per- sonen, da Facebook-Konten zur individuellen Nutzung gedacht sei (??).

 

Letzteres ist ja wohl eher ein Witz. Damit wären ja Nutzer mit wirklich tausendfach vorkommenden Allerweltsnamen aufgeschmissen. Außerdem würden dann ja gerade ausgefallene, seltene Real- oder gar Wunschnamen zur Individualität beitragen.

 

Mir drängt sich auf jeden Fall der Verdacht auf, dass entweder diese Kontaktformulare ausschließlich von Com- putern bearbeitet werden, die strikt nach irgendeinem Muster vorgehen. Oder: die Formulare werden irgendwo auf der Welt von jemandem mit Knopfdruck bearbeitet, der vielleicht meine Sprache und somit nicht mein Problem versteht und vielleicht auch nicht alle amtlichen Formulare kennt. Fakt ist, dass ich von Facebook keine Antwort und Hilfestellung erhalten habe, und es offensichtlich auch so gewollt ist. Also (Kunden-)Nutzerservice = 0, wenn man bedenkt, dass Facebook nur durch seine Nutzer besteht.

 

Die Namenspolitik von Facebook ist so widersprüchlich und fast schon lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Es heißt, dass die Namensrichtlinien von Facebook dafür da seien, um für die Sicherheit der Gemeinschaft zu sorgen. Aber durch diese sogenannte „Realnamenspolitik“ ist diese überhaupt nicht gesichert:

 

1. Die, die es darauf absehen und Ärger machen wollen, können sich jederzeit unter angeblichen Realnamen anmelden. Gerade erst vor Kurzem hat mir jemand erzählt, dass sie/er mehrere Fake-Accounts bei Facebook hat und diese extra nur mit Allerweltsnamen angelegt hat, gerade um sicherzugehen, dass sie/er nicht wegen des Namens deaktiviert wird.

 

2. Wenn es sich tatsächlich um Realnamen handelt, schützt dieses doch auch nicht davor, dass ein Account missbraucht wird. Es wäre doch ganz einfach, dass, wenn ein Account, egal ob mit oder ohne Realname, negativ auffällt und tatsächlich eine sogenannte Gefahr für die Gemeinschaft darstellt, einfach gesperrt wird. Des Weiteren gibt es für alle Nutzer die Melde- und Blockoption.

 

3. Außerdem, wie & durch wen wird beurteilt, ob es sich bei Accountnamen um Realnamen handelt oder nicht? Es werden offensichtlich ungewöhnliche und/oder seltene (auch seltsame) Namen herausgefiltert, und die Betroffenen werden gezwungen, sich auszuweisen. Dieses grenzt mit Verlaub an Diskriminierung. Um überhaupt Fake- Accounts vermeiden zu können, müssten sich letztendlich alle Nutzer, auch gerade die mit Allerweltsnamen, ausweisen. Der Datenschutz lässt grüßen!

 

4. Warum möchten denn einige lieber unter einem Wunschnamen kommunizieren und/oder leben? Vielleicht, weil sie ihren eigenen Namen nicht mögen, sie vielleicht deswegen gehänselt werden, oder weil sie aufgrund ihres Namens nicht mit jemandem oder etwas in Verbindung gebracht werden möchten? Eventuell gibt es prominente Familienmitglieder, so dass aus Schutzgründen ein Wunsch- bzw. Alternativname angelegt wird, um trotzdem unbehelligt mit Freunden und Familie kommunizieren zu können. Vielleicht gibt es familiäre Probleme oder Trennungsschwierigkeiten? Eventuell hatten sie in der Vergangenheit Schwierigkeiten durch Mobbing oder irgendein Vergehen und möchten damit nicht mehr in Verbindung gebracht werden und zur Ruhe kommen? Es könnte auch aus Glaubensgründen sein. Oder sie gehören zu irgendwelchen Randgruppen. Die meisten dieser Menschen identifizieren sich ganz einfach mit dem Wunschnamen und sollen jetzt gezwungen werden, in ihr „altes“ Leben zurückzufallen? Es gibt also sehr viele unterschiedliche Gründe für einen Wunschnamen und weder bestimmte Randgruppen oder Interessengemeinschaften noch irgendwer sonst sollte unterschiedlich bevorzugt behandelt oder benachteiligt werden. Aber Facebook macht ja offensichtlich neuerdings hier Unterschiede und entscheidet, wer eine Ausnahme bekommt und wer nicht.

 

5. Die Frage hatte ich bereits gestellt: Warum haben Künstler einen Künstlernamen? Weil sie, so wie ich, den Künstlernamen in der Öffentlichkeit verkörpern, unter diesem real leben und arbeiten, sich damit identifizieren und für Freunde unter diesem bekannt sind, von diesen so genannt und nur mit diesem als Person in Verbindung gebracht werden und gebracht werden wollen. Gerade die Künstler, die öffentlich und jederzeit identifizierbar sind, sollen ihren realen, bürgerlichen Namen angeben, unter denen sie niemand kennt? (Ich bezweifele auch ganz stark, dass irgendwelche Künstler daran interessiert sind, auf Facebook „herumzufaken oder -trollen“, was ja für das Image und die Karriere nicht sehr förderlich wäre). Hinzu kommt, dass gerade hier ganz aktuell Ausnahmen für bestimmte, sogenannte Randgruppen von Facebook eingeräumt wurden. Es kann ja wohl nicht sein, dass auch hier Unterschiede von Facebook gemacht werden, und nur Künstler oder Randgruppen, die von Facebook nach eigenen Kriterien akzeptiert werden, einen Account mit Wunsch- bzw. Künstlernamen anlegen dürfen, in einigen Fällen sogar, um gerade deren bürgerliche Identität zu verschleiern?

 

6. Der Irrsinn der Realnamenspolitik wird spätestens dadurch klar, wenn man bedenkt, dass laut den Namens-richtlinien von Facebook der Name (also auch Realnamen) nur alle 60 Tage wieder geändert werden darf (?). Facebook erlaubt damit also doch die Angabe von Wunschnamen, aber nur alle 60 Tage.

 

7. Es gibt Länder, in denen Menschen keine Nachnamen haben. Was sollen diese Menschen machen, wenn sie nun in Deutschland leben und sich bei Facebook anmelden wollen? Geht halt nicht ohne Nachname!

 

8. Interessant ist, dass alle meine Kontaktformulare offensichtlich automatisiert vom „Facebook-Team“ beantwortet wurden und immer mit den gleichen männlichen Vornamen (in meinem Fall insgesamt drei an der Zahl) „unterschrieben“ waren. Zum ersten wäre es sehr nett, wenn ich mich schon mit vollem Namen ausweisen muss, wenigstens auch das Facebook-Team aus realen Personen mit vollem Namen bestehen und auftreten würde, damit ich überhaupt weiß, wer mein Ansprechpartner ist bzw. mein Anliegen bearbeitet. Soviel ich weiß, muss bei jedem Sachbearbeiter oder Beamten, dem ich darüber hinaus auch noch einen Ausweis vorlege, sein eigener voller Namen für mich nachvollziehbar sein. Im Zweifel muss sich dieser auch ausweisen können. Außerdem habe ich es in meinem Fall anscheinend mit drei unterschiedlichen Facebook-Teammitgliedern (real sei mal dahingestellt) zu tun, die alle die gleichen Antworten senden.

 

9. Warum werden eigentlich nicht Künstler- oder auch Wunschnamen zugelassen, wenn die Identität durch die öffentliche Tätigkeit und/oder durch Vorlage der ID-card bekannt und jederzeit nachvollziehbar ist?

 

Ich finde das Vorgehen von Facebook mehr als bedenklich:

- Menschen werden gezwungen, sich auszuweisen, damit sie nicht den sozialen Kontakt zu ihren Freunden verlieren.

- Es werden fadenscheinige Gründe vorgeschoben, um offensichtlich ganz einfach an Daten heranzukommen.

- Die Namenspolitik ist nicht nachvollziehbar (bis auf natürlich anstößige oder beleidigende Begriffe in dem Namen).

- Eine Kontaktaufnahme zu Facebook ist nur über diese Kontaktformulare möglich, die automatisiert beantwortet werden. Eine Problemlösung ist somit quasi unmöglich. Man bekommt keinen Hinweis, was eigentlich beanstandet wird. In meinem Fall wurde sogar einmal behauptet, dass ich keinen Identifikationsnachweis beigefügt hätte, obwohl ich meine ID-card beigefügt hatte. Sinn und Zweck wird vermutlich sein, dass Betroffene verzweifelt weitere Unterlagen an Facebook senden.

- Für Künstler mit Künstlernamen ist Facebook privat nicht nutzbar. Facebook hat mich mit seinem Vorgehen als Künstlerin von meinem Privatleben abgenabelt.

- Es werden Unterschiede und willkürlich Ausnahmen gemacht und somit Personen oder bestimmte Gruppierungen bevor- bzw. benachteiligt.

 

Mein Privatprofil wird solange deaktiviert bleiben, bis ich meinen eigenen Namen benutzen darf, mit dem ich lebe und mich identifiziere. Ob Facebook überhaupt noch nach dem Ganzen hier eine Option für mich ist, bleibt dahingestellt.

 

20.06.15: Update!

 

Facebook? Nein danke!!!

Mein Privatprofil auf Facebook hat sich endgültig erledigt!

 

Wie ich bereits erwähnt hatte, darf man laut der Namenspolitik von Facebook alle 60 Tage den Namen ändern. (Über Sinn und Unsinn braucht man hier gar nicht erst nachzudenken.)

 

In meinem Fall wurde ich vor 60 Tagen gezwungen, mein Privatprofil mit meinem (noch) bürgerlichen Namen zu verifizieren. Obwohl ich meinen Künstlernamen mehrfach nachgewiesen und von Facebook zugelassene „Ausweise“ vorgelegt habe (siehe oben), konnte ich mich seitdem nur mit dem bürgerlichen Namen einloggen.

 

In den Einstellungen, wo man die Namensänderung vornehmen kann, war vermerkt, dass ich den Namen erst nach 60 Tagen wieder ändern kann, da ich ihn schließlich gerade erst geändert hätte (wohlgemerkt: Facebook selbst hat meinen Namen geändert und nicht ich!).

 

Mein Privatprofil war bekanntlich somit für mich nicht mehr nutzbar, und ich habe es deaktiviert.

 

Nachdem nun die 60 Tage von Facebook abgelaufen sind, habe ich mein Benutzerkonto wieder reaktiviert, um meinen Accountnamen wieder in meinen zu mir gehörenden Künstlernamen zu ändern. In den Einstellungen ist allerdings jetzt der Eintrag zu finden, dass ich den Namen nicht ändern darf, da ich ihn schon zu oft geändert hätte und/oder ich von Facebook aufgefordert worden bin, mein Konto zu verifizieren! (???)

 

Das ist ja wohl jetzt das Allerletzte! Aber so nicht, Facebook. Ich verzichte auf mein Privatprofil! (Im Übrigen bin ich nicht die Einzige, denn mit mir haben aus Protest auch schon andere ihr Privataccount deaktiviert.)

 

Ich persönlich denke, dass Facebook irgendwann (vielleicht in ein paar Jahren) die Namenspolitik ändern wird, da mittlerweile sehr viele Menschen darüber verärgert sind. Das wird mir und sicherlich auch den anderen dann aber egal sein. :)

 

19.12.15: Update!

 

Ich finde es echt erstaunlich, wie lange Facebook schon damit durchkommt und Millionen von Nutzern das freiwillig mitmachen und akzeptieren, dass ihre Daten fröhlich gesammelt werden. Die Möglichkeit, aus sicherheitstechnischen Gründen eine gewisse Anonymität durch Namensschutz zu behalten und trotzdem soziale Kontakte zu knüpfen & zu pflegen ist doch völlig nachvollziehbar und vor allem technisch umsetzbar. Aber Facebook verdreht ja die Tatsachen und schiebt gerade die Sicherheit vor, weswegen unbedingt öffentlich Realnamen (obwohl diese für Facebook intern jederzeit überprüfbar wären und viele bereits überprüft worden sind) benutzt werden müssen. Vor ein paar Tagen hat sich Facebook dahingehend wieder einmal geäußert, das es gerade für Randgruppen und Künstlern die Namenspolitik gelockert hätte, und es mit Hilfe von verschiedenen Dokumenten möglich wäre, z.B. einen Künstlernamen zu benutzen. Dass das knallhart gelogen ist, hat man bei mir trotz sämtlicher Nachweise gesehen. Außerdem frage ich mich, wie in manchen Fällen eine Person, die aus was für Gründen auch immer im Privatleben unter einer völlig anderen Identität lebt, die aber nicht mit der Arbeitswelt vereinbar ist, irgendwelche Dokumente, Zeugnisse etc. herbeizaubern soll?

 

Wieviele Privatsphärenverletzungen, Mobbingfälle, Diskriminierungen müssen eigentlich noch passieren, bis auch der Letzte begreift, wie unsinnig und vielleicht sogar gefährlich die Realnamenspolitik von Facebook ist?

 

©Zarahzeta2015


 

2. Facebook = Datensammler vs. Datenschutz

 

Datensammler Facebook? Nein, Danke!!!

 

Facebook ist die einzige soziale Plattform, bei der es neben der „normalen Datensammlung“ auch noch eine sogenannte Klarnamenpflicht gibt, die als angebliche Schutzmaßnahme für die Facebook-Gemeinschaft vorgeschoben wird. Ich habe bereits vorab ausführlich darüber berichtet, wie irrsinnig diese Klarnamenpflicht ist und wie Facebook dabei mit seinen Nutzern umgeht.

 

Facebook schiebt diese eigens kreierte Namenspolitik vor, um Nutzerkonten, deren Namen künstlich, ungewöhnlich oder gar lustig klingen (wohlbemerkt: die Auslegung und Beurteilung liegt ganz alleine bei Facebook), zunächst zu deaktivieren. Der Betroffene erhält dann beim Anmeldeversuch eine Benachrichtigung, dass wahrscheinlich der Nutzername nicht richtig sei, eine Belehrung über die Klarnamenpflicht und eine Aufforderung, einen anderen Namen anzugeben.

 

Der Betroffene kann sich nicht mehr unter seinem Namen einloggen, da der ursprüngliche Nutzername, egal ob richtig oder nicht, nicht mehr eingegeben werden kann. Eine direkte Kontaktaufnahme zu Facebook ist nicht möglich, um die Angelegenheit zu klären. Es bleibt nur die Option, mit einem sogenannten „Kontakt“-formular (ohne die Möglichkeit, mit Facebook selbst Kontakt aufzunehmen) quasi „blind“ Dokumente an Facebook zu senden, um den eigenen Nutzernamen zu verifizieren.

 

Da viele Personen betroffen sind, bei denen es sich tatsächlich um ihren bürgerlichen Namen oder verifizierten Künstlernamen handelt, und diese ihre sozialen Kontakte auf Facebook nicht verlieren möchten, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihren Personalausweis und gegebenenfalls andere Dokumente wie z.B. Mitarbeiterausweise, Urkunden, Arbeitsverträge, etc. per „Kontakt“-formular, also e-mail (!), als Nachweis vorzulegen, da ansonsten das Nutzerkonto deaktiviert bleibt.

 

Facebook kommt so ganz geschickt an private Daten, Personalausweisfotos und hochempfindliche Dokumente, was aus meiner Sicht datenschutzrechtlich mehr als bedenklich ist. Diese Dokumente landen dann irgendwo, und ob diese, wie von Facebook angegeben, tatsächlich im Anschluss vernichtet werden, bleibt zweifelhaft. Außerdem stellt die Übersendung derartiger Dokumente per e-mail ein großes Sicherheitsrisiko dar.

 

Hinzu kommen noch gesammelte Daten wie die e-mail-Adresse und neuerdings bei einer Neuanmeldung ab- verlangte Telefonnummer als Pflichtangaben. Zusammen mit den im Profil freiwillig angegebenen Hobbies, Wohnort, „Gefällt mir“-Angaben über Musik, Filme, Serien, Bücher, geschriebenen Kommentaren, persönlichen Nachrichten, Fotos, allen gesetzten „Likes“, etc. ist die volle Identität des Betroffenen (und auch gegebenenfalls dessen Umfeld) nebst allen Vorlieben, also ein perfektes Konsumentenprofil, erfasst. (Es wäre darüber hinaus jetzt nur noch eine Kleinigkeit, die richtige Adresse festzustellen.)

 

Ganz abgesehen von der riesigen Datensammlung und in gewisser Weise auch damit verbundener Kontrolle über die Nutzer, werden Personen mit ungewöhnlichen Namen von Facebook diskriminiert, deren Nutzerkonten dann einfach deaktiviert werden, obwohl es sich in vielen Fällen um authentische Namen oder aber auch verifizierte Künstlernamen handelt.

 

Gerade im Falle von Künstlern und Angehörigen von Randgruppen akzeptiert Facebook nur willkürlich bzw. nur in Verbindung mit öffentlichem Druck Künstlernamen, obwohl Dokumente zur Verifizierung und Identifizierung vorgelegt werden. Obwohl niemand sie unter ihrem bürgerlichen Namen kennt und sie sich damit auch nicht identifizieren können, will Facebook die Betroffenen trotzdem dazu zwingen, ihr Nutzerkonto unter ihrem bürgerlichen Namen weiterzuführen (um so natürlich besser ein privates Konsumentenprofil erstellen zu können). Bereits sehr viele Künstler sowie Angehörige von Randgruppen, die dieses Vorgehen nicht mitmachen wollen oder auch nicht können, mussten ihre privaten Identitäten (und eventuell auch Schutzidentitäten) auf Facebook aufgeben. Auch ich habe bekanntlich mein Privatprofil gelöscht.

 

Ich bin überzeugt davon, dass, wenn alle Nutzer mit den ungewöhnlichen Namen (bei denen ein angeblicher Verdachtsmoment eines „Fake“-Accounts noch begründet werden könnte) sowie Künstler „abgearbeitet“ worden sind, Facebook dazu übergehen wird, alle restlichen Nutzer, auch die mit Allerweltsnamen, sich ausweisen zu lassen, um deren Identitäten und Profile ebenfalls voll zu erfassen. Natürlich nur zur Sicherheit der Facebook-Gemeinschaft.

 

Ich kann abschließend nur noch einmal sagen: Datensammler Facebook? Nein, Danke!!!

 

Update 31.07.15: Der Datenschutz lässt tatsächlich grüßen!


Der Druck auf Facebook wird offensichtlich immer größer.

Facebook hatte bereits in den USA diversen Ärger wegen der Klarnamen-Pflicht und lässt angeblich seit Ende letzten Jahres zumindest dort unter Vorlage entsprechender Belege „authentische“ Namen zu (also Künstler-, Kurz- und Spitznamen, unter denen die Betroffenen nachweislich auch im Alltag leben). Allerdings ist diese abgeänderte Namenspolitik bisher wohl in den wenigstens Fällen in die Praxis umgesetzt worden, zumindest hier in Deutschland, wie man nicht nur in meinem Fall sehen kann.

Nicht nur, dass überhaupt die Klarnamen-Pflicht von Facebook völlig irrsinnig ist und ein Benutzerkonto alleine bei „Verdacht“, dass der Nutzername eventuell nicht stimmen könnte (weil er vielleicht selten oder lustig klingt, einem Prominentennamen ähnelt oder sogar gleicht), ohne vorherige Überprüfung einfach deaktiviert wird. Es gibt bei Facebook hierfür sogar eine Fake-Account-Meldefunktion, bei der andere User ein Nutzerkonto melden können und sogar sollen.

An dieser Stelle lasse ich die möglichen Beweggründe derartiger User einfach einmal unkommentiert. Allerdings scheint hier Facebook auf Denunziantentum und Diskriminierung zu setzen und sich eigene Trolle heranzuzüchten. Gerade erst wieder vor Kurzem gab es große Empörungen und Protestwellen aus den Reihen von sogenannten Randgruppen, wo gerade die Betroffenen mit ihren eigens zugelegten (Schutz-)Identitäten ständig von der De- aktivierung oder gar Sperrung ihres Nutzerkontos betroffen waren, weil andere User sie gemeldet hatten. Aber auch viele andere Nutzer sind davon betroffen, die gemeldet werden und plötzlich in der Beweispflicht stehen..

Noch viel schwerwiegender ist die Tatsache, dass der Nutzer eines deaktivierten Kontos (was, wie bereits erwähnt, jedem jederzeit passieren kann) sich ausweisen muss, um das Nutzerkonto wieder zu aktivieren, auch wenn sein Name „bürgerlich“ oder „authentisch“ ist.

Im Falle eines verifizierten „authentischen“ Namens (also z.B. nachgewiesene Künstlernamen) ignoriert Facebook nicht selten einfach die gemäß der Facebook-Namensrichtlinien vorgelegten Dokumente, verstößt somit gegen die eigenen Regeln und zwingt den Betroffenen, sich trotzdem mit seinem bürgerlichen Namen einzuloggen, damit dieser überhaupt erst einmal wieder Zugriff auf das Nutzerkonto hat.

Das hat allerdings nicht nur zur Folge, dass nach dem Einloggen der „bürgerliche“ Name für alle Facebook-Nutzer in der Freundesliste, aber auch über die Suchfunktion nebst z.B. Profilbild und alle öffentlich geschalteten Inhalte sichtbar ist, ohne dass der Betroffene etwas dagegen tun kann. Dieser zwangsweise auferlegte „bürgerliche“ Name kann überhaupt nicht mehr geändert werden und dem Betroffenen bleibt im Zweifel nur noch, das Konto zu deaktivieren oder ganz zu löschen!

Die Kritik an der Facebook-Namenspolitik ist inzwischen sehr laut geworden, und bereits seit einiger Zeit versuchen Datenschützer in Deutschland gegen Facebook's Namenspolitik vorzugehen, da das Agieren von Facebook hier datenschutzrechtlich unzulässig ist und vor allem auch gegen die Persönlichkeitssrechte im Internet verstößt.

Gerade ganz aktuell hat der Datenschutzbeauftragte aus Hamburg Facebook eine Verwaltungsanordnung zukom- men lassen, gegen die sich Facebook nun beim Verwaltungsgericht zu wehren hat. Ich bin gespannt, drücke die Daumen und werde auf jeden Fall berichten.

Facebook tut natürlich wie immer ganz unschuldig, gar enttäuscht, denn schließlich geschähe alles nur für die Sicherheit der Facebook-Gemeinschaft. Außerdem würde das alles nicht passieren, wenn alle der Klarnamen-Pflicht nachkommen würden. Und überhaupt unterliege man nicht dem Deutschen Datenschutzgesetz …

 

Update August 2015:

 

Kieler Datenschützer melden sich erneut, die nicht den Kampf gegen Facebook aufgeben wollen, da sie das Vorgehen von Facebook weitestgehend für datenschutzrechtlich unzulässig halten.

©Zarahzeta2015

 


 

Kommentarbereich:

 

Kommentare: 3
  • #3

    Zarahzeta (Sonntag, 30 August 2015 19:32)

    Aufgrund der Neustrukturierung dieser Seite konnte der alte Kommentarbereich nicht mit übernommen werden. Damit die Kommentare nicht verloren gehen, habe ich sie archiviert und gebe sie hier noch einmal wieder:

    Gideon (Samstag, 20 Juni 2015 21:25)
    Recht so! Ich habe mein Facebook Profil auch gelöscht. Tschüß Facebook!

  • #2

    Zarahzeta (Sonntag, 30 August 2015 19:30)

    Aufgrund der Neustrukturierung dieser Seite konnte der alte Kommentarbereich nicht mit übernommen werden. Damit die Kommentare nicht verloren gehen, habe ich sie archiviert und gebe sie hier noch einmal wieder:

    Zarahzeta (Samstag, 30 Mai 2015 14:53)

    Hallo Chenerah "Kecar" Gajaze!

    Vielen Dank für Dein Feedback. :)

    Ja, es ist wirklich schade und unnütz, wie Facebook mit Künstlern umgeht.

    Eine eigene Webseite ist auf jeden Fall die beste Option, um Dich, Deine Werke und Deine Welt darzustellen, und Freunde können dort jederzeit mit Dir kommunizieren.

    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg damit.

    L.G. Zarahzeta :)

  • #1

    Zarahzeta (Sonntag, 30 August 2015 19:23)

    Aufgrund der Neustrukturierung dieser Seite konnte der alte Kommentarbereich nicht mit übernommen werden. Damit die Kommentare nicht verloren gehen, habe ich sie archiviert und gebe sie hier noch einmal wieder:

    Chenerah "Kecar" Gajaze (http://vulpes-lupus-canis.de/) (Samstag, 30 Mai 2015 11:02)

    Hallo Zarahzeta!
    Ich finde deinen Blogartikel sehr informativ, verständlich und gut dokumentiert. Im Gegensatz zu dir, stehe ich mit der Verwendung meines Künstlernamens noch ganz am Anfang. Ich "arbeite" schon länger mit (oder unter) ihm. Der erste Teil einer Buch-Trilogie ist fertig gestellt. Ich bin natürlich daran interessiert, welche Dinge du zu erledigen hattest, um deinen Künstlernamen offiziell nutzen zu dürfen.
    Darum soll es hier aber nicht gehen.
    Ich stimme dir zu, dass die Klarnamenpolitik in ihrer willkürlichen Auslegung und Anwendung eine absolute Frechheit ist.
    Ursprünglich hatte ich angenommen, ich könnte einer Sperrung ggf. schnell Abhilfe schaffen, indem ich meinen Künstlernamen rechtsgültig im BPA eintragen lasse.
    Nun stelle ich jedoch fest, dass dies wohl nicht so einfach sein wird. Ich bin geschockt, ernüchtert. Aber danke dir, dass du fleißig dokumentiert hast. Das öffnet mir etwas die Augen. Bedeutet ergo: Eigene Webseite ausbauen und Freunden die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme geben. Facebook den Rücken kehren - spätestens zum Zeitpunkt der Sperrung.
    Werde es so machen. Es wird Zeit für eine eigene Möglichkeit.
    Danke für diesen informativen Artikel. :)

    Chenerah "Kecar" Gajaze