Zarahzetas Geschriebenes

Zarahzeta® ist ein eingetragenes Markenzeichen.

 

 

 

Eigene Textbeiträge über

 

 

Alltagsmomente (div. Themen) - Ämterwelt - Baustellen - Denkanstöße - Facebook - Herbst - Irrenalltag/ Skurrilitäten - Ostern

 

 

 

Bunte Themen kreuz & quer, humorvoll/lustig, kritisch/nachdenklich in Form von

niedergeschriebenen Gedanken, kleinen Anekdoten, Kurzgeschichten und Blogs.

 


Zarahzetas Blitzgedanken

Schokoladen-Lakritz-Eis ©Zarahzeta2016
Schokoladen-Lakritz-Eis

 

Warum Schokolade & Chili?

 

Es ist nicht so, dass sich meine Blitzgedanken/Gedankenblitze ständig ums Essen bzw. Eis drehen. Aber diese Geschmacks-kombination hat mich heute wirklich kurz beschäftigt. Ich bin nämlich einmal wieder ganz spontan in den Eisladen um die Ecke rein und hab mir diesmal eine Kugel Orangen-Schokoladen-Chili-Eis geholt. Schon beim Auswählen war ich etwas skeptisch, aber ich wollte es einfach mal ausprobieren. Das Eis war fast schwarz und sah nicht nur so richtig lecker schokoladig aus, sondern es schmeckte auch so. Nur leider störte mich, wie schon befürchtet, der Chiligeschmack, der meiner Meinung nach überhaupt nicht zu Schokolade passt und zusätzlich noch viel zu stark bzw. scharf war. Orange hatte ich gar nicht herausschmecken können, und alles in allem fand ich es einfach schade, dass ich das wirklich tolle Schokoladeneis durch den Chili nicht wirklich genießen konnte. Ich frage mich nach wie vor, warum man nun überhaupt eine Süßigkeit wie Schokolade mit einem Gewürz wie Chili kombinieren muss. Ich jedenfalls werde zukünftig auf derartige Geschmackskombinationen verzichten und wieder auf die eher klassischen und vor allem ungewürzten Eisvariationen zurückgreifen.

 20.07.17 ©Zarahzeta2017

 

Zarahzeta ©Zarahzeta2015

 

Blitzgedanken bzw. Gedankenblitze, das sind übrigens Themen, die ich hier aufgreife aufgrund immer neuer Alltagsmomente, Kurzerlebnisse/-ereignisse, die mich in irgendeiner Weise beschäftigt, belustigt bzw. kurz zum Nachden- ken gebracht haben.

 

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Skurrilitäten - Lustiges und Interessantes aus dem Irrenalltag ;)

 

©Zarahzeta2016

 

 

Es ist wirklich so: Gerade das wahre Leben erzählt die besten Geschichten. Im ganz normalen Alltag ergeben sich oft irrsin- nige, skurrile Momente, die belustigen, aber auch stark am Ver- stand und der Logik zweifeln lassen.

 

Ich schildere hier derartige, kurze Situationen, die sich tatsäch- lich so begeben haben. :)

 

 

 

 

Benzinpanne!

 

Wie es der Zufall wollte, schaute ich vor ein paar Tagen aus dem Fenster und erblickte einen Wagen, der auf der rechten Seite der vierspurigen Hauptstraße vor dem Haus zu parken schien. Der Fahrer des Wagens war jedenfalls nirgendwo zu sehen, und Warnblinker waren auch nicht eingeschaltet.

 

Einige Minuten später hielt dann allerdings ein zweiter PKW mit eingeschalteter Warnblinkanlage hinter dem ge- parkten Auto. Es waren zwei Frauen, von denen eine aus der Beifahrertür ausstieg und bewaffnet mit einer Plastiktüte und einem Benzinkanister zum Fahrzeug ging. Es war offensichtlich die dazugehörige Fahrerin, der wohl das Benzin beim Fahren ausgegangen war.

 

Während ich überlegte, was die Frau bloß mit dieser Plastiktüte vorhaben könnte, hatte diese zunächst erhebliche Schwierigkeiten, den Tankdeckel aufzubekommen. Ich wollte ihr schon zu Hilfe eilen, da schaffte sie es dann aber doch. Nun riss sie umständlich an der Tüte herum, bis sie am unteren Ende ein Loch hatte, und stopfte diese dann zu meiner großen Verwunderung bis zur Hälfte in den Tank.


Zarahzeta's Ostern

Über die Osterzeit

 

Dieses Jahr findet das Osterfest am 16./17.04.2017 statt. Da kommt dann wieder der fleißige Osterhase und ver- steckt die Ostereier. ;D

 

 

Nun sind es nur noch ein paar Tage bis Ostern, und wie ich bereits in meinem letzten Oster-Blog-Update angekündigt habe, wollte ich mir ja noch etwas Besonderes für Ostern einfallen lassen.

 

Und hier ist es: mein neues Ostervideo für Dich. Viel Spaß beim Anschauen! :)

11.04.17 ©Zarahzeta2017


Frühlingsanfang ©Zarahzeta2017
Frühlingsanfang

Am 20.03.17 war bereits Frühlingsanfang, und wir hatten seitdem auch schon ein paar richtig schöne, sonnige Tage.

 

Sogleich kommen die ersten Krokusse und Osterglocken zum Vorschein und die ersten Bienen fangen an, fleißig Blütenpollen zu sammeln, wie man so schön auf dem link- en Bild sehen kann.

 

Lange ist es nicht mehr hin, dann ist wieder Ostern. (Der Ostersonntag ist dieses Jahr am 16.04.17 und der Oster-montag am 17.04.17.)

 

Ich werde mir für diese Feiertage noch etwas richtig schö- nes Osterliches einfallen lassen und davon berichten. Auf jeden Fall wollte ich hier vorab schon einmal die ersten frühlingshaften, osterlichen Fotos zeigen, die ich gerade frisch gemacht habe.

 

Ostern ©Zarahzeta2017
Es wird osterlich! :)
Frühlingsanfang ©Zarahzeta2017
Frühlingsanfang

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Achtung Amt! - Ämterwelt ;)

 

©Zarahzeta2014

 

 

 

Erlebnisberichte aus der Welt der Ämter - Bürokratie, Paragraphenwahn ... Ordnung muss schließlich sein!

 

Es kann schon lustig, skurril und interessant sein. Aber der Irrsinn nimmt immer mehr zu, und es ist doch schon mehr als erschreckend, was man manch- mal so alles auf oder mit einem Amt erleben kann.

 

Viel Spaß beim Lesen! :)

 

 

 

 

Nachtrag in Sachen "Der neue Personalausweis"

 

Die Vorgeschichte:  (oder, wenn Du die schon kennst, kannst Du hier direkt zum 1. Nachtrag oder zum aktuellen 2. Nachtrag gelangen)

 

Ich musste vor Kurzem einen neuen Personalausweis beantragen. Also hatte ich mir online einen Termin bestellt, damit ich nicht warten muss, und bin dann zum vereinbarten Termin im Rathaus erschienen. ...

 

Dort wurde ich in das „Erste Zimmer“ geschickt, wo ich eine mit „T“ gekennzeichnete Nummer bekam. Immerhin: Nach ungefähr fünfzehn Minuten wurde meine Nummer aufgerufen. Die freundliche Dame von der Stadt nahm alle Daten auf und wollte dann meine Geburtsurkunde (?) sehen.

 

Das war mir bis dahin unbekannt und ist auch nirgendwo als erforderliche Unterlage für die Beantragung eines neuen Passes aufgeführt gewesen. Außerdem hatte sie doch meinen „alten“ Personalausweis. Sie erklärte mir, dass sei jetzt neu. So wolle man überprüfen, ob nicht aus Versehen ein Zweitname fehlt oder der Name falsch geschrieben ist. (??) Da hatte ich mir überlegt, wie solch ein Fall zustande kommen könnte. Entweder könnten mit

 

05.04.17©Zarahzeta2017


Denkanstöße & Kritisches

©Zarahzeta2015

 

 

 

 

Denkanstöße und konstruktive Kritik sollen zum Nachdenken bewegen.

 

Ich beschäftige mich hier mit Themen, die ich in irgendeiner Weise für verbesserungswürdig halte. Ich überprüfe dabei auch Dinge und teste Sachen aus, die mir selbst aufgefallen sind bzw. mich neugierig gemacht haben und berichte über meine eigenen Erfahrungen.

 

 

 

 

 

Werbung – Wer ist/sitzt im Flieger?
 

Was mir gerade in letzter Zeit aufgefallen ist, sind Werbespots im Fernsehen, die meiner Meinung nach gehäuft am „normalen“ Verbraucher vorbeizielen bzw. überhaupt nur noch einen Bruchteil der Verbraucher erreichen. Dabei scheint momentan ein Trend zur rein englischsprachigen Werbung vorzuliegen, sei es für Kaffeeautomaten, Autos, Schminke, Parfüms, etc.

 

Es ist ja richtig, dass immer eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll, aber wenn

 

a) selbst diese die Werbung schon rein sprachlich nicht oder nur teilweise versteht,

b) diese der sich ständig wiederholenden, immer gleichen, abgenudelten Schlagwörter wie zum Beispiel „innovativ“ und „smart“ überdrüssig ist und aufgrund dieser gleichen Wortwahl und Machart des Spots schon keinen Unterschied mehr feststellt und alles für das gleiche Produkt hält,

c) man mit einem intelligenteren Werbespot sich nicht nur auf eine kleine bestimmte Zielgruppe beschränken, sondern mehrere, unterschiedliche ansprechen würde und somit ganz einfach noch mehr Verkaufszahlen ohne Mehrinvestition erzielen könnte,

 

dann sollte in der Branche vielleicht doch einmal umgedacht werden.

 10.12.16 ©Zarahzeta2016


Facebook und die Namenspolitik - Datensammler vs. Datenschutz

Facebook ©Zarahzeta2014

Ich habe mich als Betroffene sehr ausführlich mit diesem Thema beschäftigt, um darauf aufmerksam zu machen, wie Facebook in Sachen Namenspolitik datenschutzrechtlich mehr als bedenklich gegen seine Nutzer vorgeht und dabei die Persönlichkeitsrechte seiner Nutzer missachtet. Ich frage mich, warum bisher alles versagt, um die Nutzer vor dem unverantwortlichen und dis- kriminierenden Vorgehen von Facebook zu schützen, wenn doch sonst alles andere gesetzlich geregelt und dem deutschen Recht angepasst ist.

 

 

Facebook und die Namenspolitik & Facebook = Datensammler vs. Datenschutz, ein ausführlicher Bericht über meine eigenen Erfahrungen mit Facebook mit aktuellem Update v. 19.12.15.

 

In zwei Abschnitten:  1. Facebook und die Namenspolitik

                                  2. Facebook = Datensammler vs. Datenschutz

 

 

 

1. Facebook und die Namenspolitik

 

Facebook verfolgt eine merkwürdige Namenspolitik mit eigenen Namens- und Ausweisrichtlinien, die, wie ich leider erfahren durfte, nicht nachvollziehbar sind und offensichtlich nach reiner Willkür von Facebook angewendet werden. Es wird vorgeschoben, dass es um die Sicherheit der Gemeinschaft geht und jeder Nutzer seinen realen Namen angeben muss. Sobald Facebook, wie auch immer, vermutet, dass es sich nicht um einen Realnamen handeln könnte, wird das betreffende Nutzerkonto einfach deaktiviert, und der Betroffene steht plötzlich in der Beweispflicht.

 

Handelt es sich um den Realnamen, muss der Betroffene von Facebook zugelassene „Ausweise“ vorlegen, damit das Nutzerkonto wieder aktiviert wird. Handelt es sich um einen Künstlernamen, unter dem man im Alltag lebt, arbeitet und bekannt ist, hat man schlechte Karten, denn, auch wenn man die von Facebook zugelassenen „Ausweise“ vorweisen kann, also Nachweise erbringt und zusätzlich noch den Künstlernamen durch den bürgerlichen Identitätsnachweis verifiziert, liegt es im Ermessen von Facebook, ob der Künstlername zugelassen wird oder nicht.

 

Im Ganzen werden von Facebook Unterschiede gemacht bei:

 

1. Allerweltsnamen, die nicht pauschal überprüft werden, und Namen, bei denen es sich durchaus um Realnamen handeln kann, die aber ungewöhnlich oder selten sind oder vielleicht lustig klingen, bei denen ein Fake-Account unterstellt wird.

 

2. Künstlern egal welchen Genres, bei denen Facebook entscheidet, wer seinen Künstlernamen privat nutzen darf und wer nicht bzw. welcher Künstler unter seinem Künstlernamen ein Privatprofil haben darf und welcher nicht.

 

3. sogenannten Randgruppen, wo gerade in letzter Zeit für einige von ihnen Ausnahmen gemacht wurden, für andere wiederum nicht.

 

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Achtung Baustelle: Die Geschichte eines Kinderspielplatzes

Baustelle Kinderspielplatz. ©Zarahzeta2015
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Ich habe insgesamt über ein Jahr lang die sehr interessante "Ge- schichte eines Kinderspielplatzes" live & in Farbe begleitet, in der es quasi um den Ablauf der Neugestaltung und Baustelle geht. Dabei fand ich die Koordination der einzelnen Arbeitsabläufe doch sehr bemer-kenswert. ;)

 

 

Ortsbeschreibung: Es gibt da einen kleinen, verschlafenen Kinder-spielplatz in einer fast unbewohnten Seitenstraße zwischen einem Bürogebäude und einem Garagenhof, der sowohl direkt von der Seitenstraße, als auch über einen langen, dunklen Gang mit brüchiger Asphaltdecke von einer Hauptstraße aus zu erreichen ist. In der Nähe befindet sich ein Krankenhaus, ansonsten gibt es in der direkten Nachbarschaft noch eine Methadonausgabestelle. Manchmal spielen dort auch Kinder.

 

Im März 2014 beginnt die Geschichte:

 

März 2014:

Der Spielplatz wird für 1 - 2 Wochen abgesperrt und nach alten Kriegsbomben abgesucht.

 

April 2014:

Es erscheinen ganz viele Leute, die den Spielplatz abgehen und Messungen durchführen. Es werden Bauzäune aufgestellt, und der Spielplatz ist gesperrt.

 

Mai 2014:

Die ersten Arbeiten beginnen. Die alten Spielgeräte werden abgebaut und umfangreiche Erdarbeiten werden durch-geführt, da insbesondere der lange, dunkle Gang ca. 50 cm tief ausgehoben wird. Danach wird neues Erdreich an- geliefert.

 

Baustelle Kinderspielplatz. ©Zarahzeta2014
©Zarahzeta2014

Juni 2014:

Es wird ein großes, buntes Kinderspielgerüst aufgestellt. Dann ruht die Baustelle. Ab und zu stehen ein paar Eltern vor dem Bauzaun und erklären ihren Kindern, dass man das Spielgerüst noch nicht benutzen darf, da es noch eine Baustelle ist.

 

Juli 2014:

Alle tiefhängenden Baumäste werden geschnitten. Auch die, die man von dem neu- en Spielgerüst aus greifen kann.

 

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Zarahzeta's Herbstzeit

Über den Herbst

 

Herbstzeit ©Zarahzeta2016
Herbstzeit

Der Herbst ist so eine schöne Jahreszeit, in der die Natur ein wunder-schönes Farbenspiel mit gelben, grünen, roten und braunen Farbtönen bietet. Gerade durch diese intensiven Farben wird eine Wärme ausge-strahlt, obwohl die Temperaturen in der Zeit schon stark abgesunken sind und es durch die Herbststürme doch schon sehr kalt werden kann.

 

Jeder kennt den Begriff "Goldener Oktober", der genau daher kommt, dass die Blätter der Bäume sich in der Zeit gelb-rötlich verfärben und im Sonnenschein wie Gold leuchten. So schön dieses Bild auch ist, aber eigentlich hat es ja etwas Trauriges, da die Blätter sich wegen des kürzeren Tageslichts verfärben und kurze Zeit später von den Bäumen abgestoßen werden. Die Blätter werden quasi geopfert, damit die Bäume selbst in den kälteren Jahreszeiten überleben können.

 

Durch das Abstoßen der Blätter reduzieren die Bäume die Oberfläche, über die Wasser verdunsten kann. So können sie besser Wasser einspeichern und den Verbrauch so gering wie möglich halten, was für die Bäume lebensnotwendig ist, da sie bei Kälte weniger bis gar kein Wasser über die Wurzeln aufnehmen.

 

Der Herbst beginnt im September und endet mit dem November. Unzählige Dichter, Maler und andere Künstler wurden und werden immer wieder von dieser farbenprächtigen, kraftvollen aber auch launischen Jahreszeit inspiriert und beschäftigen sich in ihren Werken mit den herbstlichen Eigenschaften.

 

Wie wohltuend, gesund und kraftspendend so ein erfrischender Herbstspaziergang bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, wo die Herbstfarben am intensivsten sind, sein kann, weiß eigentlich jeder. Man sollte dabei bewusst die deutlich spürbar frischere Herbstluft tief einatmen und die farbenprächtige Natur auf sich einwirken lassen. Und nach dem Spaziergang freut man sich über die gemütliche Atmosphäre zu Hause bei Kerzenschein und einem heißen Getränk. Alleine bei dem Gedanken daran wird einem schon wohlig warm.

 

Mit dem Herbst verbindet man außer dem Abschied vom Sommer, den Herbstfarben, der Gemütlichkeit, dem Laubfall und natürlich den Herbststürmen auch den Begriff „Indian Summer“, der aus Nordamerika stammt. Auf der ganzen Welt ist der „Indian Summer“ bekannt und wird als Sinnbild für den Herbst verstanden und auch benutzt. Woher der Begriff genau kommt, ist nicht geklärt. Man vermutet, das ein Zusammenhang dazu besteht, dass die Indianer hauptsächlich im Herbst gejagt haben.

 

Es gibt überall besondere Riten in dieser Jahreszeit wie hier zum Beispiel das Laternelaufen, das Erntedankfest und die Vorbereitung auf den Winter, indem Obst und Gemüse eingemacht, also quasi die Erntefrüchte des Sommers konserviert werden, um so genügend Vorräte für die kommenden Monate zu haben.

 

Wer kennt nicht die eingelegten Gurken, selbstgemachten Marmeladen, Obst aus dem Einweckglas … Man kann so viele Vorräte aus gesunden, natürlichen Lebensmitteln selbst herstellen, indem man zum Beispiel Obst, Gemüse und sogar Fleisch einmacht/einkocht und in Einweckgläsern lagert. Frische Pilze können getrocknet werden. Man kann Fisch und Gurken in sauer, hartgekochte Eier in einer Salzlösung, Gemüse in Öl einlegen und damit haltbar machen. Es gibt so viele Möglichkeiten.

 

Da ich das Thema „Einmachen/Einkochen von Lebensmitteln“ hochinteressant finde, werde ich mich damit in einem gesonderten Blog sehr ausführlich beschäftigen. Ich werde dort richtig tolle Rezepte und eigene Ideen auspro-bieren, auf jeden Fall über die entstandenen Produkte und meine Erfahrungen berichten und natürlich auch entsprechende Fotos posten. Den neuen Blog wirst Du spätestens zum nächsten Herbst auf meiner Webseite finden.

 

Das Laternelaufen hat mich als Kind auch schon so fasziniert. So viele Menschen, die im Dunkeln zusammen kommen, Laternen und Fackeln anzünden, gemeinsam spazieren gehen und dabei singen. Obwohl es beim Laternelaufen kalt ist, entsteht durch diese Gemeinsamkeit der Menschen, den Gesang und die vielen bunten Laternenlichter im Dunkeln eine Wärme und Geborgenheit. Jedesmal ist es ein magischer Moment, der die Augen aller Kinder zum Leuchten bringt und auch die Erwachsenen innehalten lässt.

 

Der Ursprung des Laternelaufens ist nicht bekannt. Wie auch immer dieser Brauch entstanden ist, wurde er meiner Meinung nach beibehalten, da er den Menschen durch das warme Licht, den Gesang und die entstehende Gemeinsamkeit und Geborgenheit in dem Moment Mut und Kraft für die kalte, dunkle Jahreszeit gegeben hat und immer noch gibt.

 

Im Falle des „Erntedankfestes“ verrät ja eigentlich schon das Wort selbst die Bedeutung. Bei diesem Fest wird für den Ertrag der Ernte gedankt. Es ist ein christliches Fest, wo in Kirchen feierlich geerntete Früchte als Dankesgaben niedergelegt werden. Es finden zum Erntedankfest vielerorts Festumzüge mit festlich geschmückten Wagen und Spielmannszügen statt, bei denen oftmals eine sogenannte „Erntekrone“ als Symbol durch die Gemeinde getragen oder gefahren wird. Es werden auch sogenannte „Ernteköniginnen“ gewählt, die dann während des Festumzuges eine Erntekrone als Kopfschmuck tragen.

 

In den Vereinigten Staaten und Kanada gibt es das „Thanksgiving“, dass dort im Vergleich zu Deutschland eine sehr viel wichtigere und festlichere Bedeutung hat und zumindest in den Vereinigten Staaten ein staatlicher Feiertag ist. Es ist für die Amerikaner eigentlich das wichtigste Fest im Jahr, an dem die Familien zusammenkommen und feiern. Zum Thanksgiving gibt es üblicherweise ein sehr üppiges Abendessen/Festmahl, bei dem es traditionell einen gefüllten „Truthahn“ als Hauptspeise gibt.

 

Dann gibt es noch das sich hier inzwischen auch etablierte kürbisreiche Halloween, wo kleine Gespenster durch die Straßen von Haus zu Haus huschen und mit Süßigkeiten belohnt werden. ;) Halloween findet am Abend des 31. Oktober statt. Dabei handelt es sich um ein altes Volksbrauchtum, das aus Irland stammt und ganz ursprünglich wohl zum Gedenken an die Verstorbenen entstanden ist. Die Halloween-Verkleidungen stellen Figuren und Symbole aus der Geisterwelt dar und sollen die richtigen, bösen Geister vertreiben, indem ihnen durch die Verkleidungen Angst eingejagt wird.

 

Das wohl bekannteste Symbol für Halloween ist der Kürbis. Bei einer Halloween-Dekoration dürfen ausgehöhlte Kürbisse mit ausgeschnitzten Fratzen nicht fehlen, die von innen mit einer Kerze beleuchtet werden. Aber auch zum Beispiel Totenköpfe, Skelette, Spinnen, Gespenster, Särge, Kreuze und Fledermäuse sind typische Dekorations- und Verkleidungsmaterialien.

 

Der Herbst bietet auch kulinarische Besonderheiten. Zum Beispiel beginnt mit dem ersten Frost die Grünkohlzeit. Oder Pilze, die gerade im September und Oktober wachsen und frisch zubereitet einfach ein wahrer Genuss sind. Leckere Kürbissuppen und Eintöpfe sind ebenfalls typische Herbstgerichte und dürfen auf keiner Speisekarte fehlen. Überhaupt gehören insbesondere deftigere Gerichte zu dieser Jahreszeit, um so genügend Kraft und Speckvorrat für den Winter anzulegen. Was gibt es nicht alles für tolle Herbstgerichte, von denen ich nachfolgend einfach mal ein paar aufgeführt habe.

 

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine richtig schöne, gemütliche und kulinarisch genüssliche Herbstzeit! :)

 

12.10.16 ©Zarahzeta2016

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